MeMadeMittwoch im Unfall-#ootd

 

via Instagram http://ift.tt/2d3WykGSeptember 26, 2016 at 05:51PM

Beim Nähkränzchen mit Frau Lotterfix und einer anderen Freundin zeigte Frau Lotterfix mir etwas auf der Webseite von Deer an Doe. Und da sah ich plötzlich ein Outfit, das ich sofort haben musste. Ich konnte noch nichtmal warten, bis die Schnittmuster ankamen, ich legte sofort am Dienstag abend los. Das oberteil leitete ich von der Jenna Cardigan ab, ich ließ einfach die Knopleiste weg und legte das Schnitteil des Vorderteils mit der vorderen Mitte auf den Stoffbruch (die Nahtzugabe im Schnittmuster ist 1 cm, die Knopfleiste ist 2cm breit, das funktioniert also perfekt).

Für den Rock hatte ich ein Reststück eines beschichteten Fischgrät-Flanells von 1,1m. Ich musste Vorder und Rückenteil also nebeneinander legen. Dadurch hatte ich für das Vorderteil 70 cm Stoff und für die beiden Rückenteile 35 cm. Ich maß meinen Taillenumfang, teilte den durch 2, zog diesen Wert von 67 cm ab (3 cm brauchte ich für die Nahtzugabe) und teilte die Differenz durch 5, da ich in das Vorderteil 5 Kellerfalten legen wollte. So erhielt ich die Faltentiefe. Ich zeichnete 7 cm lange Falten auf dem Vorderteil ein. In die Rückenteile legte ich jeweils 2 Falten rechts und links vom Reißverschluss. Die Falten sind alle mit grauem Garn abgesteppt.

Der Bundbeleg ist einfach ein 7 cm gerader Streifen mit Einlage bebügelt. Und der Rock hat natürlich Nahttaschen. Am Rocksaum habe ich, ebenfalls inspiriert von Frau Lotterfix, 2 Zierstiche in grau angebracht.

Das Nachthemd gehört dem Liebsten und ist auch selbstgenäht.

In diesem Outfit bin ich dann letzte Woche Dienstag auf dem Heimweg mit dem Fahrrad auf die Nase gefallen. Buchstäblich. Und seither trage ich Hosen, da ich neben einem gebrochenen Finger auch schmerzhafte Schürfwunden an beiden Beinen habe, die keine Strumpfhosen tolerieren.

Rock und Pulli sind aber ganz geblieben. Immerhin. Jetzt ist leider erstmal Nähpause angesagt 😦

Wie andere ihre Outfits auf Alltagstauglichkeit prüfen, zeigt heute Susanne beim MeMadeMittwoch

 

MeMadeMittwoch in Selbstverliebt


Zwar noch immer Halsweh, aber immerhin keine Ohrenschmerzen mehr. Also heute das #oodt wieder adrett im Büroklospiegel. Ein Ashlanddress von Sewliberated aus dünnem Blümchenbatist, deshalb ist auch das Rückenteil und Rock mit schwarzem Batist gedoppelt.


Den Stoff habe ich mit Lucy auf dem Maybachufermarkt gekauft. Genäht habe ich das Kleid bereits letztes Jahr für unseren Frankreichurlaub. Und jedesmal wenn ich es trage, bin ich ein bisschen in mich selbst verliebt. Denn eigentlich ist das Schnittmuster von mir selbst. Ich hab beim Originalschnittmuster nämlich nur abgeguckt, nach dem ersten Probemodell war klar, dass ich völlig andere Schnittteile brauche. Und das obwohl das Schnittmuster für verschiedene Körbchengrößen eigene Schnittteile hat. Nach der Erfahrung mache ich eigentlich alle Schnittmuster lieber nach meinem Grundschnitt statt nach gekauften Schnittmustern. Die dienen nur noch als Anhaltspunkt für die Umsetzung der Designdetails.

Beim Memademittwoch sagt Monika heute „Adieu“. Vielen Dank, liebe Monika für deinen Einsatz im Team des MeMadeMittwochs!

 

#ootd

via Instagram http://ift.tt/2chLLXvSeptember 13, 2016 at 10:26AM

Weil ich noch immer sehr erkältet bin, heute im bequemen #ootd zu Hause. Hose Mona von So!pattern aus waxprint und ein Wasserfallshirt aus Viskosejersey (Schnitt von einem Kaufshirt abgenommen).
Ich sitze also bei 30°C auf dem Sofa, trinke heißen Tee und schaue eine Folge „Gilmore Girls“ nach der anderen

ootd

via Instagram http://ift.tt/2cbROHNSeptember 09, 2016 at 10:34AM

 

Und wieder ein #Simplicity2403, diesmal mit original Rockteil. Das war mein erstes Kleid nach dem Schnittmuster. Ich passte es statt an mir auf der Thermobüste an. Resultat: zu enges Oberteil. Deshalb der dreieckige Einsatz an der Knopfleiste.

(Mich hat die Thermobüste überhaupt nicht überzeugt, leider 😦 Der Übergang unter Brust (graue Linie) ist aus topologischer Sicht nicht differenzierbar und es ist sehr schwer bis nahezu unmöglich, das wirklich exakt abzuformen. In der Regel kommt dabei eine differenzierbare Trajektorie raus wie im Bild die rote Linie. Bei kleinen Brüsten ist der Unterschied der beiden Linien marginal, je größer die Differenz Brustumfang-Unterbrustumfang, desto größer die Abweichung)