MeMadeMittwoch in Selbstverliebt


Zwar noch immer Halsweh, aber immerhin keine Ohrenschmerzen mehr. Also heute das #oodt wieder adrett im Büroklospiegel. Ein Ashlanddress von Sewliberated aus dünnem Blümchenbatist, deshalb ist auch das Rückenteil und Rock mit schwarzem Batist gedoppelt.


Den Stoff habe ich mit Lucy auf dem Maybachufermarkt gekauft. Genäht habe ich das Kleid bereits letztes Jahr für unseren Frankreichurlaub. Und jedesmal wenn ich es trage, bin ich ein bisschen in mich selbst verliebt. Denn eigentlich ist das Schnittmuster von mir selbst. Ich hab beim Originalschnittmuster nämlich nur abgeguckt, nach dem ersten Probemodell war klar, dass ich völlig andere Schnittteile brauche. Und das obwohl das Schnittmuster für verschiedene Körbchengrößen eigene Schnittteile hat. Nach der Erfahrung mache ich eigentlich alle Schnittmuster lieber nach meinem Grundschnitt statt nach gekauften Schnittmustern. Die dienen nur noch als Anhaltspunkt für die Umsetzung der Designdetails.

Beim Memademittwoch sagt Monika heute „Adieu“. Vielen Dank, liebe Monika für deinen Einsatz im Team des MeMadeMittwochs!

 

ootd

via Instagram http://ift.tt/2cbROHNSeptember 09, 2016 at 10:34AM

 

Und wieder ein #Simplicity2403, diesmal mit original Rockteil. Das war mein erstes Kleid nach dem Schnittmuster. Ich passte es statt an mir auf der Thermobüste an. Resultat: zu enges Oberteil. Deshalb der dreieckige Einsatz an der Knopfleiste.

(Mich hat die Thermobüste überhaupt nicht überzeugt, leider 😦 Der Übergang unter Brust (graue Linie) ist aus topologischer Sicht nicht differenzierbar und es ist sehr schwer bis nahezu unmöglich, das wirklich exakt abzuformen. In der Regel kommt dabei eine differenzierbare Trajektorie raus wie im Bild die rote Linie. Bei kleinen Brüsten ist der Unterschied der beiden Linien marginal, je größer die Differenz Brustumfang-Unterbrustumfang, desto größer die Abweichung)

MeMadeMittwoch mit Blätterranken

Kurz vor Pfingsten ging ich mit dem nicht mehr aufhörenden Rauschen und Pfeifen im Ohr zu meiner Hausärztin, die mich mit Verdacht auf Tinnitus zum HNO schickte und mich für eine Woche krank schrieb und mir Entspannung verordnete.

Diese verordnete Entspannung nutzte ich dazu, endlich mal eines meiner schon lange geplanten Kopfkleider zu nähen. Den Stoff hatte ich bereits 2013 in Berlin gekauft. Vor einigen Monaten sah ich ihn irgendwo, wo er als Tana Lawn von Liberty einsortiert war. Auf der Webkante steht nichts von Liberty, deshalb vermute ich, dass es eine Kopie ist. Aber der Stoff hat schon eine gute Qualität.kleid_160907-002.jpg

Ich nähte mal wieder ein Simplicity 2403 mit halben Tellerrock statt des Bleistiftrocks. Aus Musterverlaufsgründen musste der Rock leider knapp über dem Knie enden. kleid_160907-004.jpgMittlerweile mag ich es lieber, wenn die Röcke knapp unterhalb vom Knie enden. Dem Saum verstärkte ich mit Versteifungsband (horsehair braid), so dass der Rock schön ausgestellt ist. Und weil das Kleid ungefüttert ist, trage ich einen simplen Unterrock aus Seide.kleid_160907-006

Und weil es morgens jetzt schon ein bisschen zu kühl für ohne Jacke ist, trug ich heute morgen dazu noch meine neue Hortencia Strickjacke an. Es ist die erste Strickjacke, die ich geschafft habe für mich fertig zu stricken. Ich hab schon das ein oder andere Babystrickstück fertig gestrickt, aber eine ganze Erwachsenenjacke erschien mir lange Zeit total utopisch. Und auch für diese Jacke habe ich über 3 Monate gebraucht. Aber ich habe durchgehalten!!! Aber es ist halt auch größtenteils glatt rechts zu stricken, das schaff selbst ich, wie es scheint.kleid_160907-008

Wie andere mit den morgens noch recht frischen, nachmittags aber doch spätsommerlichen Temperaturen umgehen seht ihr auf dem MeMadeMittwoch Blog (der ein neues Kleid bekommen hat!)

Und dann noch eine Frage in eigener Sache: Seit ein paar Tagen experimentiere ich mit täglichen Outfitfotos auf Instagram. Da ja nicht jede Blogleserin auf Instagram ist, frag ich mich, ob Interesse besteht, dass ich diese Fotos auch hier auf dem Blog poste. Da ich häufig Outfits mehrere Tage hintereinander anziehe, würde ich wohl nicht täglich hier posten, aber vielleicht würde es dem Blog guttun, mal wieder mehr Kleider zu sehen. Wegen meiner Fotosession-Unlust mit dem Liebsten (wir geraten uns regelmäßig bei den Shootings in die Haare, wie die jeweils andere ihren Job zu machen haben) kleid_160907-005hab ich viele selbstgenähte Sachen hier im Blog noch gar nicht gezeigt. Fändet ihr das gut, die Instagrambilder auch hier zu sehen? Oder nerven euch doppel- und dreifachpostings?

MeMadeMittwoch ganz ungewohnt im Hoodie

Bei der anNÄHerung auf dem Tauschtisch hatte Chrissy einige Meter lila Sweatshirtstoff ausgesetzt, die ich dank meines veränderten Beuteschemas sehr bereitwillig mitnahm. Der erste Plan sah vor, dass ich mir daraus einen Onesie nähen könnte. Es gab einige Gegenstimmen, unter anderem schien sogar der von mir hochgeschätzte Max Buddenbohm, der ja schon für das Herzdamekleid verantwortlich war, Wind von meinen Plänen bekommen zu haben und sprach sich dagegen aus.

Also entschied ich mich dazu, dass es wohl doch erstmal bei einem Hoodie bleiben sollte. Vor einiger Zeit hatte ich bei Makerist ein paar ebook-Schnittmuster gekauft. Ich bastelte mir also den Schnitt Mrs. Klassik von Konfetti Patterns am Computer zusammen, ließ ihn an einem Stück ausdrucken und schnitt den Hoodie zu. Ein paar Tage vorher hatte Sina Trinkwalder von Manomama auf Twitter behauptet, aus 1 m Stoff bekäme man locker einen Hoodie raus.hoodie_160315-005 Das mag in der industriellen Produktion, wo man dank hoher Stückzahlen optimierte Zuschneidepläne hat, am Ende rein theoretisch zutreffen, in der Praxis ist es bei einem Einzelstück auch bei 1,80 m breit liegendem Stoff unmöglich. 1,3m müssen es schon sein, auch mit Zuschneidetetris.hoodie_160315-017

Beim annähen der Kapuze an den Halsausschnitt hielt ich mich genau an die Anleitung, die sagte, man sollte die Ecken vom Halsauschnitt zuerst einschneiden, dann die waagerechte Naht arbeiten und schlussendlich die Kapuze rundherum in den Halsausschnitt nähen. Dabei entstand dann diese Falte an der waagerechten Kante.hoodie_160315-001 Ich hab noch eine weitere Version des Pullovers genäht und da habe ich zuerst die waagerechte Naht genäht, dann habe ich die Ecken eingeknipst und dann habe ich die Halsausschnittkante genäht. Das hat viel sauberer funktioniert. Auf jeden Fall sollte man sich die Nahtlinien am Halsausschnitt auf alle rechten Stoffseiten aufmalen und diese sehr genau, vor allem in den Ecken aufeinanderstecken. Ansonsten hat der Pullover keine sonderlich großen Herausforderungen parat und ist wirklich ruckizucke genäht. hoodie_160315-002Die Ärmelbündchen habe ich nur halb so lang gemacht wie im Schnitt vorgesehen und ich finde sie, ebenso wie das Bauchbündchen noch immer eher auf der breiten Seite. Aber das ist Geschmackssache und ja nun wirklich leicht zu ändern.

Außerdem habe ich mir eine weitere Marlenehose nach meinem eigenen Hosengrundschnitt genäht, diesmal aus einem dunklen Jeansstoff. Auch wenn es keine echte Jeans werden sollte, habe ich ein paar Nähte mit pinkem Garn als Kontrast abgesteppt und finde das sehr gelungen. Ebenso die Knöpfe, die ein Werbegeschenk von stoffe.de waren. hoodie_160315-012

Beim Zurückschneiden der Nahtzugabe an der oberen Bundkante habe ich offensichtlich die Nahtsicherung mit weggeschnitten. Theoretisch weiß ich, dass man diese immer vor der Nahtzugabe machen sollte, praktisch mache ich sie meistens in der Nahtzugabe. Jetzt muss ich den Bund also wohl mit einem Matrazentich nochmal ausbessern.hoodie_160315-013

Die Taschenbeutel und die Schrägbandversäuberung vom Bundbeleg habe ich aus einer pink gemusterten Popeline gemacht, was mir ebenfalls sehr gut gefällt.hoodie_160315-014

Jedenfalls war dieses Outfit am Samstag vormittag nicht ordentlich genug, um im Music Store in Köln ein E-Piano zu kaufen, fand der Liebste, der mich zum Umziehen wieder nach oben schickte. Ich hatte mich zwar durchaus bewusst für den Hoodie entschieden, weil Musiker, Hipster und so, aber ich war so perplex, dass ich tatsächlich nach oben ging und den Hoodie gegen einen Blazer austauschte. Im Music Store liefen die Leute dann größtenteils mit zerissenen Hosen und so rum…hoodie_160315-003

Mehr selbstgemachte Kleidung wie jeden Mittwoch beim MeMadeMittwoch.

MeMadeMittwoch im anNÄHerungs-Kleid

Dieses Jahr nähte ich bei der anNÄHerung Anfang Januar in Bielefeld ein bewährtes Schnittmuster: Simplicity 2403. Zum 4. Mal. Wobei alle Versionen anders aussehen. Das Schnittmuster bietet schon sehr viele Variationsmöglichkeiten. Und ich ergänzte diese Möglichkeiten ja noch um die Variante Tellerrock statt Bleistiftrock.

Ich liebe dieses Kleid! Es ist aus einem grauen Anzugstoff von Alfatex in Köln. Eigentlich hätte ich gerne einen noch dunkleren Grauton gehabt, aber Stoffkaufen ist ja bekanntlich kein Wunschkonzert 😉

Diesmal habe ich den Reverskragen genäht.kleid_160309-011 Das Rückenteil habe ich nicht gekräuselt sondern eine Kellerfalte eingelegt. kleid_160309-013Ebenso habe ich die Ärmel nicht gekräuselt sondern Falten eingelegt. Ich wollte einen möglichst cleanen Look.kleid_160309-012

Dazu trage ich eine Jenna Cardigan. Die erste Variante war ein ziemlicher Reinfall, weil sie viel zu groß war. Also durchforstete ich den Kleiderschrank des Liebsten nach alten Pullovern für ein Probemodell. Dabei stieß ich auf 3 Feinstrickrollkragenpullover aus Merinowolle, die ich noch nie gesehen hatte (wir kennen uns seit 17 Jahren und wohnen seit 6 1/2 Jahren zusammen). Ich bekam das okay, dass ich die Pullover zerschneiden dürfe. Also pauste ich Jenna erneut 2 Größen kleiner ab, an den Schultern sogar 3 Größen kleiner. Außerdem ließ ich die Schulterpassen mit den Kräuseln über der Brust weg. Dann zerschnitt ich den dunkelblauen Rollkragenpullover. Und nun bin ich schwer verliebt in meine Upcycling-Jenna aus feinstem Merinostrick.kleid_160309-004 Die Knopfleiste ist nicht perfekt. Ich hab auch nach 5 Jahren noch nicht rausgefunden, wie man bei der Overlock verhindert, dass die Naht am Ende immer etwas ausleiert in Strickware.  kleid_160309-008

Mehr Frauen in selbstgemachter Kleidung gibt es wie jeden Mittwoch beim MeMadeMittwoch

Brötchen selber backen

Seit über 1 Jahr backen wir am Wochenende unsere Brötchen selber. Alles fing damit an, dass die Bäckereifilliale, die von hier am nächsten liegt, zu machte. Und das Brötchenholen dadurch deutlich länger dauert als früher. Und jede Alternative hatte Nachteile: schlechte Brötchen, sehr eingeschränkte Auswahl, unfreundliches Personal, beknackte Öffnungszeiten,… Und zum Wochenende gehören nunmal Brötchen. Schon immer.

Also fing ich an, mit Brötchen backen rum zu experimentieren. Und eigentlich ist das gar nicht so schwer. Mittlerweile haben wir folgende Routine: Freitags abends vorm zu Bett gehen machen wir den Teig. Die eine Hälfte kommt in eine Tupperschüssel in den Kühlschrank, die anderen Hälfte steht in einer mit einem feuchten Tuch abgedeckten Schüssel in der Küche auf der Arbeitsplatte. Am Samstag morgen steht einer von uns zwischen 8 und 9 Uhr auf, formt die Brötchen, lässt sie 20-30 Minuten in der Gärstufe des neuen Backofens gären, dann werden sie nochmal rausgenommen aus dem Ofen, dieser wird in der Brotbackstufe auf 220 °C aufgeheizt und dann kommen die Brötchen da für 12 Minuten rein. Am Samstag abend wird der Teig aus dem Kühlschrank genommen und Sonntags morgens wiederholt sich das Procedere von Samstag morgen.

Ich gebe zu, der neue Backofen mit Dampffunktion ist da schon nochmal eine tolle Verbesserung, aber auch schon vorher mit einem stinknormalen Backofen waren die Ergebnisse ganz passabel. Da haben wir die Brötchen einfach in der Küche noch ein bisschen gehen lassen und dann zu Beginn des Backens eine Tasse Wasser in den Backofen gekippt zum Schwaden. Das übernimmt nun der Backofen für uns.

Selbstgebackene Brötchen

(Für 2 Erwachsene und 2 Kinder an 2 Morgen zum Frühstück)

750 g Mehl 550

500 ml lauwarmes Wasser

1 Päckchen Trockenhefe

2 1/4 Teelöffel Salz

Alles mit der Küchenmaschine 5-10 min durchkneten, bis ein eher feuchter, aber nicht mehr klebriger Teig entstanden ist (evtl muss man etwas Mehl zufügen).

Teig in 2 Teile teilen. Einen Teil in einer geschlossenen Plastikschüssel im Kühlschrank aufbewahren, der Teig ist 1-3 Tage haltbar im Kühlschrank. Den anderen Teil über Nacht bei Zimmertemperatur gären lassen.

Am nächsten Morgen den Teig in 8 gleich große Teile teilen und jeden einzelnen Klumpen zu Kugeln oder Stangen formen. Ob man die Brötchen wie in dieser Anleitung rund schleifen möchte ist eigentlich nur eine Frage des eigenen Perfektionismus. Dann nach Belieben noch in Mohn, Kürbiskernen, Sesam, Sonnenblumenkernen,… wälzen, auf ein gelochtes Backblech legen. Entweder 20 min im Backofen bei Gärstufe gären lassen oder den Backofen mit einer Tasse Wasser drin auf 50 °C aufheizen und die Brötchen darin gären lassen. Oder auf dem Fensterbrett über der Heizung. Dann die Brötchen wieder aus dem Backofen rausnehmen, diesen auf 220 °C aufheizen und die Brötchen darin 12 min backen. Beim Backen müssen die Brötchen auf jeden Fall geschwadet werden. Entweder übernimmt das der Backofen in der Brotbackstufe oder man kippt am Anfang des Backvorgangs 1 Tasse Wasser unten in den Backofen. Nur so werden die Brötchen außen schön knusprig und innen saftig.

Gerade experimentieren wir noch mit auf die Brötchen aufgesprühtem Wasser rum, um die Brötchen glänzend zu bekommen. Vor dem Backen einsprühen hat noch nicht den gewünschten Effekt.

 

 

 

Spring Style along – Finale

Ja, ich weiß, ich hab ganz viel geschwänzt. Und nu komm ich umme Ecke und hab tatsächlich ein bisschen was von dem geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. Dass ich den Accessoire-Termin geschwänzt hab, entschuldige ich damit, dass ich nach wie vor unter Accessoire-Legasthenie leide, und sich das in diesem Leben wohl auch nicht mehr ändern wird.

Das Schwalben-Kleid ist schon ein bisschen länger fertig (große Liebe übrigens!) und ich hätte bei den „Being on the needle„-Terminen tatsächlich was dazu schreiben können. Und einen Unterrock aus reiner Seide hab ich auch dazu genäht. Ein tolles Teil! Stattdessen habe ich dann aber lieber an der Tailleur-Jacke gearbeitet, die nun Samstag nacht auch endlich fertig wurde. Ich bin nicht 100% zufrieden, aber ich denke, ich kann sie tragen. Sonntag morgen war ich da noch skeptisch, aber nach der Fotosession am Sonntag abend sah die Welt schon wieder anders aus.

Nun also mein Spring Style: Zuerst mal das Schwalbenkleid alleinekleidSchwalbenSpielplatz150607-016kleidSchwalbenSpielplatz150607-018kleidSchwalbenSpielplatz150607-012kleidSchwalbenSpielplatz150607-010Dann mit Tailleur-Jacke (wie gesagt, weit entfernt von perfekt)kleidSchwalbenSpielplatz150607-032

Hm, nochmal richtig sorgfältig bügeln wäre hier wohl angebracht

Hm, nochmal richtig sorgfältig bügeln wäre hier wohl angebracht

kleidSchwalbenSpielplatz150607-033

Mit tollem Futter von Fashin for Designers

Mit tollem Futter von Fashion for Designers

Und Aufhänger!!!

Und Aufhänger!!!

Und nochmal mit gekaufter Wickeljacke (King Kong)

kleidSchwalbenSpielplatz150607-043Bei der Tailleurjacke habe ich aus meiner Sicht drei Fehler gemacht:

  1. Ich habe ein Nesselmodell nur vom Korpus gemacht, nicht von den Ärmeln. Was dazu führte, dass die Ärmel aussahen, als hätte ich Flügel an den Ellbogen. Da ich aber keinen Stoff mehr für neue ärmel hatte, musste ich mit denen, die da waren, irgendwas anstellen. Für die nächste Jacke also nochmal modifizierte Ärmel probenähen!!!
  2. Ich habe Saumbelege rundherum verwendet, weil ich dachte, das gäbe den Schößchen mehr Stand. Stattdessen ist da jetzt Zug auf Stellen, die vorher schön glatt lagen.
  3. ich habe für die Belege Einlage H200 verwendet. Viel zu steif. Ich wollte, dass die Schößchen Stand haben. Nun sind sie eher sperrig geworden. Vielleicht wird das noch weicher im Laufe der Zeit. Ansonsten werde ich die Einlage evtl versuchen, wieder rauszupopeln.

Fazit: Es ist so grau geblieben, wie anfangs schon angekündigt. Aber ich habe gerade das Gefühl, dass meine Persönlichkeit bunt genug ist und ich jetzt erstmal ein paar Basics brauchte, die dann im weiteren Verlauf des Sommers vielleicht noch mit dem einen oder anderen bunten Akzent ergänzt werden. Ich habe z.B. einen tollen beigen Strickstoff beerenfarben gefärbt. Der gefällt mir sehr gut, da werde ich mir wohl ein Plantain Top draus nähen zum unter die Jacke ziehen.

Als ich so viel schwänzte, hatte ich innerlich schon mit dem Style Along abgeschlossen. Aber als mir dann Samstag nacht beim Fertigstellen der Jacke klar wurde, dass ich doch mehr geschafft hatte, als ich zwischendurch dachte, beschloss ich, das Finale dann doch noch mitzunehmen.

Vielen Dank an Alexandra und Antonia fürs Organisieren dieses Style Alongs. Auch wenn aus mir keine Unützer-Schnick-Schnack-Tante mehr wird.