02.08.08 Vesturdalur – Ásbyrgi

6:15 Uhr aufgestanden, Müsli in der Sonne gefrühstückt, 8:15 losgegangen, die hübsche Rangerin ein fünftes Mal getroffen, und wieder hat sie mit dem Liebsten geflirtet. Wir entschieden uns auf Anraten der Rangerin und aufgrund von des Liebsten Erinnerung für den etwas beschwerlicheren Weg durch die Hljóðaklettar, was unglaublich eindrucksvoll war. Der Liebste schwärmt von einem Basaltkegel, von dem ich nichts mehr weiß (auf dem Photos habe ich ihn aber wieder erkannt…), woran ich mich aber sehr gut erinnere ist der Spaltenvulkan, der bei Tröllahellir und Tröllið zweimal vom Fluß durchschnitten wird. Weiter nach Norden ging es durch die wilde Basaltlandschaft, die schließlich in Basaltwänden gipflete, die original aussahen, als seien sie Teil einer alten Burgruine (inklusive ‚Spritzbeton‘), minimal etwa einen halben Meter dick, mehrere Meter hoch, teils senkrecht frei stehend, teils wild geschwungen.
Von dort aus ging es auf den ersten Ascheberg stramm gergauf, was mit 15kg bzw. über 20kg auf dem Buckel etwas beschwerlich war, weshalb wir die Rucksäcke für die Besteigung des roten Aschebergs Rauðholar an der Weggabelung ablegten. Dieser Aschekegel ist auf der unteren, dem Fluß zugewandten Seite pechschwarz, darüber aber ist er von einem tiefen dunklen Rostrot, welches man schon von der Zufahrt zum Dettifoss aus sehen konnte. Er ist nämlich auch so hoch, daß man von ihm aus bis zur Küste sehen kann und auch einen wunderschönen Blick auf die verrückten Basaltformationen ein Stück weiter flußaufwärts hat. Weiter ging es durch Heideland bis zur Kviar, wo wir uns für den Weg über Klappir entschieden. Dort gibt es Tümpel im Gestein, die aus tiefen Wannen im Basalt bestehen, die entstanden sind als Steine im Wasser von einem Strudel herumgewirbelt wurden. Am Kliff oberhalb des Talkessels von Ásbyrgi haben wir dann eine kurze Mittagspause gemacht, in 60m Höhe senkrecht über einem See.

Danach ging es noch ein wenig durch die Heidelandschaft sanft bergab, bis wir an einem Fixseil die noch verbliebenen 10m Höhendifferenz zum Talboden überwanden.

Über einen Glofplatz (!) stolperten wir zum Besucherzentrum, wo wir uns endlich erklären ließen, wie die regelmäßige Struktur der Basaltsäulen eigentlich zustandekommt. Damit müssen wir die Giraffenmustertheorie beerdigen, die Erklärung ist viel einfacher: Beim Erkalten zieht sich der Basalt zusammen und bricht auseinander, so wie brüchiger Lehm an der Oberfläche beim Trocknen. Ist einmal am Anfang der Abkühlung (bei einer flachen Lage Basalt oben oder unten) ein regelmäßiges Netz der Sprünge vorhanden, zieht es sich beim weiteren Fortgang der Abkühlung senkrecht zur Richtung des Erkaltens tiefer ins Gestein. Am günstigsten ist dabei die hexagonale Form, die der dichtesten Packung der Kerne bei gegebener Kerngröße entspricht. Die Größe der Kerne wiederum wird von der Geschwindigkeit der Abkühlung bestimmt: Eine langsame Abkühlung führt zu großen regelmäßigen Kernen, schnelle Abkühlung, etwa durch Wasser, zu kleinen unregelmäßigen Kernen. Da der Freund sich während der Mittagspause auf der friedlichen Hochebene gelangweilt hatte, mußten nun über 2 Stunden auf den Bus warten, was Mama und ich zum Ausruhen an einer unattraktiven Tankstelle nutzten,

Der Liebste und der Freund gönnten sich noch eine kleine Joggingrunde (die so nicht geplant war) zum See Ástjörn,

rauf zum Áshöfði (einem kleinen Hügel mit Aussicht, früher Standort eines Gehöfts), und plötzlich standen sie unverhofft wieder am Jökulsá á Fjöllum. Da es mittlerweile höchste Zeit zur Umkehr war, joggten sie von dort wieder rauf auf die Hochebene, von der sie 3 Stunden zuvor abgestiegen waren, und über das Fixseil wieder runter auf den Golfplatz, joggend an den verwunderten Golfern vorbei und wieder zur Tanke.
Der Bus kam pünktlich wie immer und der Busfahrer war der gleiche, der uns vorgestern fälschlicherweise erzählt hatte, am Dettifoss gäbe es kein Trinkwasser. Zuerst ging es um die Halbinsel Tjörnes herum, was mit etwa 66 Grad 12 Minuten nördlicher Breite der nördlichst gelegenste Punkt unserer Reise war. Von dort hat man auch einen schönen Blick auf Mánáreyjar, zwei schiefe Basaltblöcke, die da einfach ins Meer gekippt liegen.

Umsteigen in Husavik, einen sehr sympathischen Örtchen mit bunten Häuschen einer Kirche und einem richtig netten Hafen, an dem wir in einen Kleinbus umstiegen, der leider von dem anderen Busfahrer von vorgestern (der ohne Englischkenntnisse) gefahren wurde. Dieser wollte uns dann 200ISK zuviel abknöpfen, aber wir waren pfiffig genug, das zu bemerken. Aber pfiffiger als dieser Busfahrer zu sein war auch wirklich nicht schwer…

Am Zeltplatz Bjarg angekommen haben wir zuerst unsere Zelte aufgebaut, ausgiebig geduscht, Wäsche gewaschen und waschen lassen und die 6 Franzosen wohlbehalten wieder getroffen.

Zum Abschluß des Tages haben wir uns mit Pichelsteiner und Kartoffelpüree vollgestopft und sind ins Bett gefallen.

01.08.08 Dettifoss – Vesturdalur

Aufgestanden um 6:15 Uhr und bei strahlendem Sonnenschein gefrühstückt. Um 8:15 Uhr losgegangen. Nochmal den Dettifoss bewundert, ein Start-Bild von uns vieren von einer anderen früh aufgestandenen Camperin machen lassen und dann weiter nach Norden über ein Stück Hochebene an der Schlucht entlang (und einige Minuten im ‚Regen‘ des unglaublichen Dettifoss-Wasser-Staubs), von wo aus sich nochmal schöne Blicke auf den Dettifoss (und die Regenbögen) ergaben. Dort, wo das Sanddalur auf die Jökulsárgljúfur trifft über ein Fixseil in die Schlucht abgestiegen. Unten hat sich ein Bach mit blauem klaren Wasser mit der grau-braunen Brühe des Jökulsá á Fjöllum gemischt, umgeben von knallgrünen Pflanzen, ein wunderbares Farbenspiel. In der Schlucht entlang bis zum Hafragilsfoss ging es durch eine faszinierende Landschaft auf und ab, teilweise über (mit den schweren Rucksäcken) schwierige Geröllfelder. Am Anfang der Schlucht war der Fels blank und alles karg, doch im Lauf der Zeit tauchten immer mehr und mehr Quellen in den steilen Basaltwänden auf und wir gingen über saftige Wiesen und durch kleine Sträucher. Ein tiefer Seitencanyon mit klarem blauen Wasser traf auf den Jökulsá, wo sich das klare Wasser in phantastischen Strukturen mit der braunen Brühe vermengte und dabei eine interessante milchige türkise und scharf abgegrenzte Zwischenschicht bildete.

Ein Regenbogen im Wasserstaub zeigte schon von weitem den nächsten Wasserfall an, den Hafragilsfoss. Sein Staub befeuchtete und begrünte die Schlucht noch weiter. Ingrid und Frank wagten sich bis in den dichtesten Wasserstaub ganz am Rand der Schlucht direkt hinter dem Wasserfall und wurden mit einem fast komplett kreisrunden Regenbogen belohnt. Am Ende der Klamm Hafragil stiegen wir durch einen Seitencanyon wieder auf und erreichten schließlich wieder die Ebene neben der Schlucht. Entlang der Schlucht ging es weiter bis nach Hólmatungur. Immer wieder boten sich dabei phantastische Ausblicke. In Hólmatungur schöpften wir von einem kleinen klaren Bach Wasser und besichtigten dann ohne Rucksäcke die Katlar, eine phantastische Vulkanformation mit vielen kleinen Bächen über grauem oder rotem Basalt, durch den der Jökulsá á Fjöllum früher sein Bett gegraben hat, bevor er sich weiter nach Osten orientierte und so eine phantastische Landschaft hinterließ, die nun grün überwuchert ist. Der Gegensatz zwischen den lieblichen Pflanzen, krüppeligen kleinen silbrigen Birken

und kleinen Wasserfällen des Ufers einerseits und den bombastischen Basaltformationen und der rauhen Kraft des braunen schäumenden Flusses andererseits ist gigantisch. Wir begaben uns zurück zur Hólmá, wo unsere Rucksäcke noch warteten, und gingen entlang der Hólmá nach Hólmárfossar, wo viele Bäche über viele Stufen zum Jökulsá á Fjöllum abfallen. Nach einer kleinen Pause im dichten Unterholz der Birken, an einen kleinen klaren Pool, ging es entlang des Flusses Stallá zur ersten Furt unseres noch jungen Island-Aufenthalts, wo wir im klaren kalten Wasser das Waten üben durften.Beim Furten trafen wir auch die rothaarige Rangerin wieder, die uns gestern das Frischwasser gebracht hatte. Ein steiler Aufstieg führte uns zu den phantastischen Basaltformationen der Gloppa, wo ringförmig angeordnete Basaltsäulen ein Auge bilden, durch das man auf en tief darunter liegenden Fluss sehen kann. Weiter ging es in Richting Kallbjarg, von wo aus wir den ersten tollen Ausblick auf die roten Ryolith-Felsen am gegenüberliegenden Ufer hatten.

Der Höhepunkt des letzten Teils der Etappe bildeten aber die Basaltformationen der Tröllahellir und Karl og Kerling (Mann und Frau), wo der Jökulsá á Fjöllum durch die hohen und harten Basaltkerne von Spaltenvulkanen schneidet und phantastische unglaubliche Formen zurücklässt, z.B. frei in der Schlucht stehende Wände aus Basalt (ein paar davon Herr und Frau Troll),

nicht ganz einfach zu entdeckende Gesichter (könnten auch Mann und Frau sein) oder eine riesige Krone.

Von dort aus war es nicht mehr weit bis ins Vesturdalur, wo wir zwar den überfüllten Parkplatz voller Tagestouristen fanden, aber erst mal nicht den Campingplatz. Der erwies sich dann aber als um so schöner, ein kleiner klarer Bach fließt unweit unseres Zeltes, wir haben schon daraus unseren Durst gestillt, und ich war gar nicht mehr heraus zu bringen, nachdem ich einmal angefangen hatte, darin meine Füße zu baden, obwohl allen anderen die Füße schon scheinbar abgestorben waren (und ich bei der Furt am lautesten geschrien hatte…). Schließlich lernten wir noch die sehr gut aussehende Park-Rangerin kennen, die sich gerade um den Campingplatz kümmert, und sich offenbar auch gerne um uns kümmerte… Ein kleiner Spaziergang führte uns noch auf den Eyjan, wo sich viele lustige Basaltformationen, tolle Moose und kleine hübsche Tümpel fanden.

Der Zeltplatz hat sich in der Zwischenzeit leider noch etwas gefüllt, unter anderem mit sich betrinkenden isländischen Jugendlichen, die den Motor ihres Autos laufen lassen, damit sie dauernd Radio hören können.

Campingplatz Vesturdalur

1500 ISK p. Zelt und Nacht
Wasserklo, Waschbecken, kaltes Wasser
unglaublich schön gelegen, weitläufig,
viele Wind- und Blickgeschützte Ecken
leider per Auto einfacher zu ereichen als gedacht

31.07.08 Mývatn – Dettifoss

Diesmal klingelte der Wecker schon um 6:15 Uhr, da Mama und der Freund die Hoffnung hatten, so noch 2 freie Duschen zu erwischen, was aber leider nicht der Fall war. Da die Sonne um 6:45 Uhr schon so hoch stand wie zu Hause um 10 Uhr und es auch ungefähr schon so warm war, beschlossen wir, draußen in der Sonne an einem Tisch zu frühstücken, der auf dem Zeltplatz auf der Wiese stand. Das Frühstück war wieder einmal sehr üppig, zumal wir die frischen Sachen, die wir in Egilsstaðir gekauft hatten, noch aufessen mussten.
Danach haben wir in aller Ruhe das Zelt abgebaut und alles überflüssige Essen in die kleinen Rucksäcke gepackt, die wir auf dem Zeltplatz lassen konnten.
Ein wenig in der Sonne liegen und um 11:30 Uhr sollte der Bus losfahren. Der Busfahrer war eine Klasse für sich, irgendwie hatte er nicht so ganz den überblick, wer zu wem gehörte und da er kein Englisch verstand (was sehr ungewöhnlich für Islander im allgemeinen ist), war es auch nicht so einfach, ihm das klarzumachen. Als dann um 11:30 Uhr auch noch 6 Franzosen mitsamt Gepäck auftauchten und mitfahren wollte und die Ladeluke nochmal geöffnet werden musste, war das Chaos dann perfekt. Vorher hatte er noch versucht, einer Gruppe von 15 Pfadfindern das Busticket zu entlocken, aber das hatten diese schon in dem Bus, mit dem sie am Mývatn ankamen, abgeben müssen. Ein Dolmetscher hat dieses Problem glücklicherweise gelöst.
Der Bus fuhr zuerst zur Krafla, ein Geothermalgebiet mit recht neuen pechschwarzen Lavafeldern aus den 1980er Jahren und dem Krater Viti inkl. Kratersee.

Dort hatten wir aber nur 5 Minuten Aufenthalt, aber nächste Woche haben wir ja noch ein bisschen Zeit, uns das anzuschauen. Dann ging es über eine Schotterpiste etwa 20 km durch die Wüste und wir waren alle froh, dass wir diese Strecke nicht laufen mussten. Am Parkplatz des Dettifoss angekommen, ereilte uns kurzfristig ein kleiner Schock, da der Busfahrer des Busses aus Ásbyrgi (der konnte nämlich englisch) erzählte, hier gäbe es kein Trinkwasser. Also überlegten wir kurz, ob wir die erste Etappe doch heute noch in Angriff nehmen sollten. Nach der Besichtigung des Zeltplatzes inkl. zweier halbvoller Trinkwasserkanister beschlossen wir aber doch, auf diesem bis dahin verwaisten Zeltplatz zu bleiben.
Wir bauten zuerst einmal die Zelte auf

und machten uns danach auf den Weg zu den Wasserfällen. Wir entschieden uns, dass ganz große Kino für später aufzubewahren und gingen zuerst zum Selfoss. Man geht ein ganzes Weilchen auf den Wasserfall zu und kann sich das Spektakel in aller Ruhe anschauen. An den Seiten gibt es ganz viele kleine Wasserfälle und die typischen Basaltsäulen, der ganze Wasserlauf rennt aber eigentlich dem V-förmigen Schlund in der Mitte entgegen. Am Ufer gibt es immer wieder Stellen, an denen das Wasser ganz ruhig steht, und der darin schwimmende Bimsstein sieht auf den ersten Blick aus wie Hasenköttel.

Anschließend sind wir dann zum Dettifoss gelaufen und diesen Wasserfall kann man mit Worten kaum beschreiben. Unglaubliche Wassermassen donnern mit einem riesigen Getöse über die Klippe und man kann das Ende des Wasserfalls gar nicht sehen, weil das Wasser so stäubt, dass alles in einem weißen Nebel verschwindet.

Dafür gibt es bei soviel Sonnenschein, wie wir in heute hatten, einen fast vollständigen Regenbogen zu sehen (in manchen Momenten war er wirklich komplett). Durch die natürliche Sprinkleranlage unterscheidet sich die Vegetation vor und nach dem Wasserfall eklatant. Oben karger Wüste mit ein paar zähen Gräsern und anderen Gewächsen unten knallgrünes saftiges Moos.

Zurück am Zeltplatz hatten mittlerweile 2 Wanderer ihr Sonnensegel aufgeschlagen, unter dem sie ein Mittagsschläfchen hielten. Nach ein wenig in der Sonne sitzen, haben wir uns auch nochmal aufs Ohr gehauen, bis 2 Schweizer vorbeikamen und die Frischwasservorräte begutachteten. Da wir nicht genau wussten, wie lange die Kanister schon dort standen, haben wir das Wasser vorsichtshlaber abgekocht.
Nach dem Abendessen haben wir uns dann noch sehr nett mit den Schweizern unterhalten, die von der Krafla aus in 2 Tagesmärschen hierher gelaufen sind und heute abend auch noch ein kleines Stückchen weiter gelaufen sind, damit sie morgen noch in Áusbyrgi ankommen. Und dies alles nur, um am Samstag einen freien Tag zu haben. Als wir zum Pinkeln nochmal auf den Rand der Senke, in der der Zeltplatz liegt, stiegen, sahen wir eine Frau, die sich mit einem 25l-Kanister abschleppte. Der Liebste hat ihr diesen dann abgenommen und sie hat dann noch einen 2. davon gebracht, der ihr auf halber Strecke dann auch wieder abgenommen wurde. Nun ist gluecklicherweise genug Wasser für die mittlerweile ziemlich vielen Trekker und Fahrradfahrer (von Ásbyrgi bis zur Askja unterwegs, geplant in 2 Tagen vom Dettifoss zur Askja! Immerhin auf guten Rädern, Wanderer-Stahlrahmen mit Tubus-Trägern und Rohloff-Schaltung, und mit sehr innovativem selbstgebastelten Ladegerät, das Handy und GPS Mithilfe des Nabendynamos lädt!) da und wir sind uns sicher, dass wir es nicht abkochen müssen. Da morgen 18km Weg vor uns liegen, planen wir, so gegen 6:00 aufzustehen, damit wir vielleicht noch ein wenig alleine auf dem Weg sind und vielleicht auch die beiden Schweizer nochmal einholen. 😉

Aus gegebenem Anlass hier noch ein kleiner Tipp für die weiblichen Trekker: Wenn man auf einer Tour, bei der man jeglichen Müll mit sich rumschleppen muss, gerne darauf verzichten möchte, dies auch mit benutzten Tampons oder Binden zu tun, wäre vielleicht eine Menstruationstasse eine sinnvolle Anschaffung. Ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig und 100%-ig überzeugt bin ich auch noch nicht von dem Ding, aber in solchen Fällen sehr praktisch!

Campingplatz Dettifoss
– kostenlos
– Plumpsklo am Parkplatz, 300m weit weg
– Frischwassercontainer, werden regelmaessig aufgefuellt,
wenn moeglich (Anfahrt mit dem Bus) Wasservorraete selbst
mitbringen
– nicht ganz so einsam wie erhofft
– in einem kleinen Tal, aber recht karg

30.07.08 Egilsstaðir – Mývatn

Wieder gemütlich ausgeschlafen bis 7:00 Uhr. Da es ziemlich trübe war, hatten wir etwas Sorge, dass es vielleicht anfangen köntte zu regnen, deshalb haben wir noch vor den Frühstück das Zelt eingepackt, auch wenn es dann nur ganz kurz ein kleines bisschen getröpfelt hat. Danach haben wir ein fürstliche Frühstück mit Rühreiern und Speck gezaubert und während des Essens wurden wir von einer Rentnerin unterhalten, die alleine mit dem Wohnmobil unterwegs war und Mama „aufgerissen“ hatte.
Nach dem Frühstück haben wir dann einen kleinen Spaziergang zu einem nahegelegene Hügel gemacht. Allerdings gestaltete sich der Zugang etwas schwierig, weil einTeil der Wiese mit einem doch sehr baufälligen Zaun eingezäunt war. Aber der Ausblick auf den Lagarfljót war wunderschön, mittlerweile war nämlich aus dem trübe Wetter Sonnenschein mit ein paar Cumulus-Wolken geworden, die ihre Schatten auf das milchig-braune Wasser des Sees (oder doch eher des ausgedehnten Flusses, denn fljót bedeutet Fluss) warfen. Allerdings war es auch ein bisschen sehr windig und auch noch nicht so richtig warm, so dass wir uns bald wieder an den Abstieg über schon gemähte, aber noch mal zu mähende Wiesen machten.

Da wir noch eine Stunde Zeit bis zur Abfahrt des Busses hatten, gönten wir uns noch einen Kaffee bzw. Kakokaffi und ich konnte dem tollen Schokokuchen und der Freund der Eiscréme nicht widerstehen.
An der Bushaltestelle (aka Information Center aka Zeltplatz-Rezeption) trafen wir zum einen unsere Mitfahrer von gestern wieder und außerdem unsere tschechischen Zeltnachbarn aus Skaftafell (wie sich im weitere Verlauf der Reise herausstellen sollte, trifft man immer wieder die gleichen Leute).
Entlang des Jökulsdalur gings nach Westen, traumhaft schönes Farmland und eine wilde Schlucht mit türkisblauem Wasser. Über eine steile Schotterstraße ging es dann hoch zum Jökulsdalsheiði, eine karge und grüne Heidelandschaft mit kleinen Tümpeln. Irgendwann machte die Straße einen Knick nahc Norden und man hatte eienen Atemberaubenden Blick über das Tal des Jökulsá á Fjöllumn und die Lavafelder bis hin zur Askja, einem riesigen Tafelvulkan. Die Straße überquerte schließlich den Jökulsá á Fjöllum und durch ewige Lavafelder gelangten wir zu den Solfataren beim Namafjall, die ihren Schwefelgestank bis hierher zum Mývatn verbreiten. Daran vorbei sind wir dann nach Reykjahlið gekommen, wo uns der Bus direkt am Zeltplatz Bjarg rausgelassen hat.
Nachdem der Liebste herausgefunden hat, dass es mittlerweile, anders als vor 13 Jahren, einen Bus zur RICHTIGEN Seite des Dettifoss gibt, haben wir unsere Planung etwas geändert und werden nicht 1 1/2 Tage durch die Wüste zum Dettifoss laufen, sondern uns ganz bequem hinbringen lassen. Das hat auch zur Folge, dass wir nun 2 Tage mehr am Mývatn verbringen können und diese Abwechlungsreiche Gegend ausgiebig erkunden können und unsere KLamotten in die Waschmaschine schmeißen können.
Der Zeltplatz ist wunderschön direkt am See gelegen

und heute war es so warm, dass wir das erste Mal um 21:40 Uhr noch ohne zu frieren draußen sitzen können und dem nicht stattfindenden Sonnenuntergang bestaunen. Natürlich sind wir mit 65°38’37“ N noch nicht am Polarkreis (66°33’39“), aber man bekommt eine Ahnung von der Mitternachtssonne. Die Sonne wird sicher nicht vor 22:30 Uhr untergehen

und schon im Süden wurde es die ganze Nacht nicht richtig dunkel. Polarlichter können wir diesmal also nicht verpassen.
Vor dem Abendessen haben wir noch einen kleinen Spaziergang zur Kirche von Reykjahlið gemacht
und uns in zwei Souvenirläden herumgetrieben, wo wir das erste Mal das für Island typische dunkle süße klebrige Roggenbrot (Rugbrauð) und über Schafsmist geräucherter Seesaibling (taðreyktur Silungur) gekauft haben. Über das Brot herrscht unentschiedene Meinung, Mama und ich finden es essbar aber nicht besonders lecker, der Freund und der Liebste mögen es. Der Saibling ist supersalzig und total scharf geräuchert, dafür konnte sich nur der Freund so richtig begeistern.

Zeltplat Bjarg, Mývatn, Reykjahlið, gegenüber der Bushaltestelle
850 ISK p.P.
inkl. Duschen, Fön und Kochzelt (inkl. Gasherd)
1 Waschemaschine 900 ISK, 1 Trockner 900 ISK
Internet 1/2 h 400 ISK
Sanitäreinrichtungen sauber
Strom 200 ISK pro Aufladen
wunderschön direkt am See gelegen
Fahrradverlei 1500 ISK p. Tag

29.07.08 Skaftafell – Jökullsárlón – Egilsstaðir

Der Tag begann ganz entspannt mit ausschlafen bis 8 Uhr und gemütlichem Frühstück. Danach haben wir unsere Essensvorräte nochmal umgepackt, weil das ständige Suchen nach irgendwelchen Kleinigkeiten dann doch so sehr genervt hat, dass wir nun die Vorräte nach Mahlzeiten verteilt haben und das Futter für die Laugavegur-Tour nun in 2 Extra-Rucksäcken ist. Danach haben wir ausgiebig in der Sonne gebadet und gefaulenzt.
Um 13 Uhr fuhr dann der Bus zum Jökulsárlón, wo wir um 13:45 Uhr ankamen und total überwältigt waren von der Masse an Eisbergen in dem See. Teilweise waren die Eisbrocken so groß, dass sie in diesem gletschertypischen unglaublich intensiven Blau strahlten. Manchmal schauten ein paar Robben aus dem Wasser, echt erstaunlich, dass denen da nicht zu kalt war.

Nachdem wir die Eisberge ausgiebig bestaunt hatten, sind wir über pechschwarzen Sand zum Meer gelaufen, wo ich mal wieder die Gefahr gesucht habe. Mir macht es immer eine diebische Freude, ein Wettrennen mit den Wellen zu machen. Dazu gehe ich ganz nah an das sich zurückziehende Wasser heran, um dann dem herannahendem Wasser rückwärtslaufend zu entkommen. Dabei bin über einen ca 40 cm langen Eisklotz gestolpert und lag im Sand.

Aber der Welle bin ich knapp entkommen! Anschließend wollte ich meine Hand vom Sand abwaschen und bin wieder ganz nah ans Wasser ran. Dabei ist es dann passiert und mir ist Wasser in den Schuh geschwappt. Als die Füße schonmal nass waren, hab ich die Gelegenheit gleich genutzt und bin barfuß durch das erstaunlich warme Wasser spaziert, der Golfstrom machts möglich. Ich würde mal schätzen, dass das Wasser des Pazifiks in San Francisco nicht wärmer ist.
Um 15:15 Uhr ging es dann weiter nach Höfn (ausgesprochen wird das „Höppn“),

wo wir an einer Tanke in einen Kleinbus umstiegen, mit dem wir dann in einer 3 1/2 stündigen Fahrt nach Egilsstaðir gelangten. Dabei sind wir jeden einzelnen Fjord abgefahren, einer schöner als der andere. Besonders Stafafell hat dem Liebsten gefallen aber eigentlich war die Landschaft so abwechslungsreich, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskam. In Djúpivogur hatten wir 15 min Aufenthalt und dort blies der Wind wie die Sau.

Alleine für das Berufjördur haben wir etwa eine halbe Stunde gebraucht.
An den Bergen konnte man sehr schön deren Entstehungsgeschichte sehen, eine dicke Basaltschicht wechselte sich mit einer dünnen Ascheschicht, was dann dank Erosion und Gletscherabrieb zu einer terassenförmigen Abstufung der Hänge führte. Ein Berg sah aus wie eine Pyramide. Interessanterweise sind die Terassen Richtung Küste ansteigend, warum das so ist, müssen wir noch herausfinden.

Der Campingplatz in Egilsstaðir ist voll mit Wohnmobilen und verrückten Holländern und einem ganzen Haufen 2CV’s.

Das Abendessen bestand aufgrund der fortgeschrittenen Zeit aus Brot, Käse, Wurst und Gemüse.

Zeltplatz Egilsstaðir:
1700 ISK p.Zelt
Duschen kostenlos, nicht so richtig sauber, ebenso die Toilletten
kein wirklich schöner Platz
nach Ankunft oder vor Abfahrt der Norrøna ziemlich voll mit Wohnmobilen
Supermarkt und Tanke mit Grill/Café gleich nebenan
Bonus 5 min Fußweg

28.08.08 Skaftafell

Wir haben gut geschlafen, hin und wieder hat es nachts ein wenig geregnet und gewindet, aber Oropax waren nicht nötig.
Um 6:45 Uhr sind wir dann wieder ohne Wecker aufgewacht, Beim Frühstück zeigte sich, dass der Freund noch immer nicht richtig satt war und es in den nächsten 3 Wochen auch nicht mehr werden wird. Auch sein Kaffeekonsum macht mir ein wenig Sorge, ob der in dem Maße aufrecht erhalten werden kann.
Um 9 Uhr sind wir dann Richtung Mörsadalur losgegangen. Der erste Teil des Weges war wie gestern Richtung Svartifoss. Dann weiter über Skaftafellsheiði nach NNW durch Buschland und Feuchtwiesen mit kräftigem grünen Gras. Danach der Abstieg ins Mörsadalur durch Birkenwälder.
Da der Fluss scheinbar Teile des Weges gefressen hat, ging es die ganze Zeit am Hang ziemlich kurvig und auf und ab durch recht niedrigen Birkenwald, was für den Liebsten teilweise recht beschwerlich war.
Zum Glück entfernte sich der Fluss nach ein paar Kilometern vom steilen Hang, so dass der Weg dann über das moosbewachsene Schwemmland weiterging. Lange Zeit ging es flach durch das Flussbett, auf die Endmoräne des Morsárjökull zu, so dass der Morsárlón und der untere Teil des Gletschers nicht zu sehen war, was die Spannung sehr gesteigert hat.
Auf der Endmoräne dann hatte man einen Wahnsinnsblick auf die Eisberge im Morsárlón, ein Vorgeschmack auf dem Jökulsárlón, den wir morgen besichtigen.
Das Panorama war umwerfend, links rote Berge, vor uns das Blau und Weiß des Gletschers, rechts knallgrüne Berge und hinter uns das karge schwarze Schwemmland. Die Mittagspause mussten wir leider hinter einem großen Stein verbringen, da der Wind vom Gletscher doch sehr eisig war. Dabei stellte ich mich auch mal wieder etwas dämlich an, als ich mich mitsamt einer geöffneten Wasserflasche aus der Senkrechte in die Waagerechte bewegte und mir etwa 200 ml Wasser über die Jacke und Hose kippte. Kommentar des Liebsten, nachdem er herausgefunden hatte, dass ich mir NICHT in die Hose gepinkelt hatte, war:“Tja, so eine Koordinatentransformation ist halt nicht immer ganz einfach“. Der Rückweg sollte eigentlich über die westliche Talseite gehen, doch leider waren von der Brücke über die Morsá nur noch verbogene Stahlträger und eine Betonstütze zu bewundern.
Der Fluss war auch ganz sicher nicht zu durchwaten, so dass wir also in der Mitte des Tales auf der gleichen Flussseite wie auf dem Hinweg wieder zurückgingen. Das Gehen auf dem weichen Moosbett war ganz schön anstrengend und irgendwann fing auch der Birkenwlad wieder an, so dass ein ein wenig „bush whacking“ angesagt war, um den eigentlichen Weg wieder zu finden. Dann wieder das Auf und Ab durch den Birkenwald bis zur Brücke über die Morsá, wo wir dann den Fluss endlich überqueren konnten. Danach ging es dann durch schwarzen Sand flussabwärts über eine Piste.
Am Ende mussten wir noch 2 Deiche überqueren, bevor wir ein total seltsames Kettenfahrzeug sahen, was ein amerikanischens Amphibienfahrzeug war, was von den Islandern 1963 gekauft wurde, die Panzerung abgeschraubt wurde, um damit die Verbindung der Ringstraße vor dem Skeiðararjökull zu gewährleisten.Die Straße und die Brücken wurden erst 1974 gebaut (und 1996 beim Gletscherlauf zerstört)
Wieder auf dem Zeltplatz, haben wir erstmal geduscht und danach einen kleinen Mitagsschlaf gemacht. Anschließend beim Abendessen wurden wir von 3 lächerlichen Amis eingeräuchert, weshalb wir dann Asyl am Tisch von 2 Berlinern bekommen haben.

Zeltplatz Skaftafell:
1500 ISK p. Zelt
200 ISK für 4 bzw. 5 min Duschen
Sanitäreinrichtungen top in Ordnung
Café von 10-18 Uhr mit ein paar Lebensmitteln
200 ISK für 30 min Internet
Strom kostenlos
Wunderschöne Lage am Eingang des NP am Fuße der Skaftafellsheiði

27.07.08 Reykjavík – Skaftafell

Die Nacht im Dorm war dank Oropax einigermaßen erträglich, auch wenn die Luft etwas stickig war, ich war schon um 4:15 Uhr wach, der Liebste gegen 5 Uhr. Aufgestanden sind wir aber erst um 6:45 Uhr. Nachdem wir unser Rucksäcke wieder gepackt hatten, wollten wir pünktlich um 7:30 Uhr frühstücken, nur leider war der Typ, der das Frühstück machen sollte, noch in den Federn. Und auch, als er endlich auftauchte, schlief er mehr, als das er effizient war. Trotzdem waren wir pünktlich um 8 Uhr mit dem frühstücken fertig, auch wenn der Liebste schon seit 5 min Hummeln im Hintern hatte. Natürlich waren wir 10 min vor Abfahrt des Busses am BSÍ-Terminal, was Mama sehr begrüßte, da sie noch den Kaffee, den der verpeilte Typ dann doch irgendwie noch gekocht hatte, wegbringen musste.
Der Busfahrer war dick und nicht gesprächig. Die Fahrt an der Küste entlang ist unbeschreiblich schön, Lavafelder wechseln sich mit Steilküsten, Farmland, Schwemmland und Geröllfeldern ab. Der Wind pfeift so stark, dass selbts die Pulloverschweine Deckung hinter großen Steinen oder in tief eingeschnittenen Bachbetten suchen.
An der Kante des der Gletscherplateaus fallen immer wieder kleinere und größere Wasserfälle runter, manchmal ist das Gestein so porös, dass der Wasserfall aus dem Nichts kommt und dorthin auch wieder verschwindet. Wir haben uns dann noch den Skogarfoss angeschaut, an dem unsere 2. Tour in knapp 3 Wochen enden wird.
Mittagspause haben wir in Vík gemacht, wo es geregnet hat und wir dort an der Tankstelle eine isländische Schaffleischsuppe gegessen haben. 2 Stunden später sind wir in Skaftafell angekommen und haben zuerst einmal bei schönstem Wetter unsere Zelte aufgebaut.
Danach sind wir zum Svartifoss gewandert, der an einer Wand von überhängenden Basaltgiraffen hinabfällt (Für in 20 Jahren: Die 6-eckigen Steinstruktur mit dem kreisförmigen Inneren könnte so entstanden sein wie die Muster der Giraffen)
Auf dem Rückweg sind wir an der alten Farm Sel vorbeigegangen, die heute nur noch von drei Hähnen und einigen Hennen bewohnt wird.
Am Fuß der Hügelzunge bildet der Bæjargil einen kleinen Teich, der unglaublich verwunschen im Gebüsch lag.
Zum Abendessen gab es Gemüsebrühe, Couscous mit Fertig-Nudelsuppe, Pichelsteiner Gemüsetopf und Trockenfleisch. Nachdem der Freund 2 Tagen lang ein bisschen Hunger hatte, hoffen wir nun, dass er jetzt wieder richtig satt ist.
Zur Verdauung haben wir dann noch einen kleinen Spaziergang zum Skaftafellsjökull gemacht.
Faszinierend war, wie sich die Temperatur schlagartig änderte, als wir um eine Felsnase herum kamen. Anschließend haben wir uns dann im Visitor Center noch ein Video und Poster über den Vulkanausbruch unter dem Vatnajökull und dem daraus resultierenden Gletscherlauf von 1996 angeschaut.

26.07.08 Siegen – Reykjavik

8:54 ab Siegen
9:47 an Gießen
9:53 ab Gießen
10:34 an Frankfurt/Main Hauptbahnhof
10:47 ab Frankfurt/Main (tief)
10:58 an Frankfurt/Main Flughafen
-> Terminal 2
14:00 IcelandAir FI 521
Ankunft 15:35

Die Anreise hat reibungslos geklappt, Picknick in Frankfurt auf dem Flughafen, danach noch Abhängen im Terminal bis der Flieger da war. Der Flug war ziemlich ereignislos, es war hauptsächlich Wasser zu sehen. Beim anflug auf Island haben wir einen Gletscher gesehen, vermutlich den Myrdalsjökull oder den Eyafjallajökull. Die Blaue Lagune war unverkennbar, sah ziemlich außerirdisch aus. Dann 45 min Busfahrt von Keflavik nach reykjavik. Der Weg zum Guesthouse war im Prinzip nicht zu verfehlen, aber wir sind och einmal etwas falsch gelaufen.
Nun sitzen wir in der „Küche“ im Schlafsaal des Guesthouses mit noch 2 Schweizern, 2 Italienern und einem Kanadier und versuchen uns, etwas zu organisieren…

Zurück von einem kleinen Spaziergang in Reykjavík. Wir haben mittlerweile Siggi kennengelernt, den Besitzer des Guesthouse, dem auch das Guesthouse Aurora gehört und der so nett war, uns Reinbenzin für den Kocher zu besorgen. Danach haben wir uns auf die Suche nach dem alten Hafen gemacht, den wir nach ein bisschen Suchen auch gefunden haben. Dort sollte es eine Fischbude geben, wo die Fischspieße frisch für einen gegrillt werden. Leider war es da zu voll, so dass wir im Endeffekt mexikanisch gegessen haben. Nun quatschen wir noch ein bisschen mit 2 Amerikanern und einem Italiener.

Guesthouse VON:
3200 ISK p.P. im Schlafsack-Dorm
800 ISK Frühstücksbuffett (gar nicht mal schlecht)
Küche im Raum, 10 Betten
sauber, solide eingerichtet (IKEA?)

25.07.08 Freudenberg

Sachen packen, unglaublich welche Mengen an Essen man in 4 Rucksäcke und 3 Handgepäckstücke unterbringen kann. Zwischendurch gabs Döner zum Essen, um 22:15 Uhr war alles gepackt. Folgendes nehmen wir jetzt alles mit:

der Liebste:
Ausrüstung:                    Essen:
Schlafsack                      Albaöl
Thermounterhemd     1x Schokomüsli (750g)
2×2 Unterhosen            2x Müsli (750g)
Socken                            2 Flaschen Müsli (á 1l)
2 Taschentücher           Kakaopulver (500 ml)
Badehose                       Instant-Gemüsebrühe (500ml)
Langarmshirt               2x Milchpulver
Kurzarmshirt               4x Müsliriegel
Fleecepulli                    5 Tafeln Schokolade
Zelt                                 2x Couscous (500g)
Isomatte                        10 Portionen TM Pichelsteiner Gemüsemischung
Sitzkissen                     200 g TM Schnittbohnen
Regenhose
Hose
Sandalen
Wanderstöcke
Heringe
Rucksack-Regenüberzug
Essbesteck
Teller
Wassersack (5l)
Tasse
Trinksystem
Siggflasche
Regenjacke
Softshell
Batterien
Tape
Toilettentasche

Gewicht: 25.5 kg

ich:
Ausrüstung:       Essen:
Schlafsack          2x Milchpulver
BH                        2x Instant-Espresso
Socken                 1x Müsliriegel
Handtücher        1 Packung Tee (Earl Grey)
lange Unterhose
2x Unterhosen
Kurzarmshirt
2x Langarmshirt
Badeanzug
2x Buff
Hose
Mütze
Handschuhe
Kopfkissen
Isomatte
Wanderstöcke
Sandalen
Toillettentasche
Sitzkissen
Rucksack-Regenüberzug
Regenhose
Stirnlampe
Batterien
Spritflasche
wasserdichte Dokumententasche
Siggflasche
Kompass
Erste-Hilfe-Kasten
Taschenmesser
Tasse
Essbesteck
Stativ
Topfset
Extraschnur
6 Karabiner
Trinksystem
Regenjacke
2x Seife

Gewicht: 15 kg

Mama:
Ausrüstung:           Essen:
Schlafsack              Essigessenz (50ml)
2x Isomatte            Pesto
2x Hose                   6x Mountain House Mahlzeiten
3x Kurzarmshirt   2x Milchbrei
Fleece
2x Langarmshirt
2x Lange Unterhose
BH
4x Socken
5x Unterhosen
2x Handschuhe
2x Buff
2x Regenhose
Sandalen
Handtuch
Topf
Kocher
Trinksystem
Jacke
Erste-Hilfe-Tasche
Messer
2x Essbesteck
Tasse
2x Teller

Gewicht: 14 kg

Freund:
Ausrüstung:               Essen:
Zelt                              7x Müsliriegel
Schlafsack                  2x Milchpulver
Turnschuhe               2x Linsen (á 500 g)
Fleece                          5 Tafel Schokolade
Handtuch                    1x Vollkornhaferbrei
Badehose                    1x TM Mousse au Chocolat
Badeanzug                  4x TM
2x Stirnlampe            40 Beutel Früchtetee Lemon Zinger
2x Sitzkissen               getrocknete Zwiebeln
Batterien                     getrocknete Feigen
Taschentücher           1x Instant-Brühe
Erste-Hilfe-Tasche     Tibetbeeren
Spritflasche                3x Fertigsuppe
2x Aluflaschen           3x Cashewkerne
Trinksystem               2x Trockenfleisch
Tasse                            3x getrocknete Tomaten
Wanderstöcke           3x Kartoffelpüree
Pfeffer (50ml)
Gewicht: 20 kg          Zimt (50ml)
10x Grießbrei (á 2 Portionen)

Handgepäck 1:
18x Mountain House Mahlzeiten
1x Schokomüsli (750 g)
3x Müsli (á 750 g)
1x Cashewkerne
4x getrocknete Tomaten
2x Trockenfleisch
Ingrids Buch

Handgepäck 2:
3x Müsliriegel
1x Linsen (500 g)
2x Zwiebelsuppe
2x Couscous (á 500 g)
2x Tütensuppe
5 Tafeln Schokolade
5x TM
10 Portionen TM Pichelsteiner Gemüsemischung
6 Portionen TM Pichelsteiner Gemüsemischung
4x Kartoffelpüree
2x Tomatensuppe
4x Trockenfleisch
2x Studentenfutter
Ingrids Geldbeutel
Telefon
I+F Schlüssel

Handgepäck 3:
10x Studentenfutter
6x Instant-Eistee-Pulver
Kamera Miriam

Hoffen wir mal, dass der Zoll uns nicht kontrolliert, dass sind nämlich deutlich mehr als 3kg Lebensmittel pro Person…

Nachtrag: Der Zoll hat uns anstandslos passieren lassen.