Tagebuchbloggen 25.03.2020

Der erste Tag seit 10 Tagen, wo ich das Gefühl habe „nix zu erzählen“. Es stellt sich eine Art Routine ein. Man trifft Nachbarn auf der Straße, hält Abstand, unterhält sich kurz, man fühlt sich mit ihnen verbundener als sonst.

Ich muss langsam anfangen, einen Kalender für unsere distant socializing Events anzulegen. Wir sind quasi jeden Abend mit irgendwem verabredet. Allerdings für mich erstmal ohne Wein. Ich hab den schwäbischen Weißwein, den der Liebste vor 3 Wochen von seinem Heimatbesuch mitgebracht hat, in Verdacht, komische Dinge in meinem Körper anzustellen. Seltsame gärvorgänge, die neben Bauchweh auch Schwindel und Kopfweh auslösen.

Die Klassenlehrerin des kl kl Menschen schreibt sehr persönliche Mails an ihre Schülerinnen. Und der kl kl Mensch beantwortet sie gewohnt knapp. Aber durchaus freundlich. Ein Romancier wird aus ihm aber wohl eher nicht. Gestern sollte er als Aufsatzübung eine Mindmap zu einem Bild machen. Darauf war ein Mensch und ein Außerirdischer zu sehen. Eine unlösbare Aufgabe für ihn, denn es gibt keine Außerirdischen. Case closed.

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