09.08.08 Emstrur – Þórsmörk (Langidalur)

Morgens war es so kalt und windig, dass wir die Vorstellung, dort draußen Wasser heiß zu machen, nicht sehr verlockend fanden. Obwohl der Zeltplatz eigentlich sehr geschützt aussah, zog es wie Hechtsupe durch die kleine Schlucht. Der Freund war aber hart genug (oder koffeinsüchtig genug?), dass er sich an der Hütte ein etwas geschütztes Plätzchen suchte und dort Wasser für seinen Kaffee warm machte.
Durch das ungemütliche Frühstück im Zelt kamen wir etwa 30 Minuten früher los als sonst.
Zuerst ging es noch etwas weiter durch die schwarze Sandwüste bis wir an die Schlucht des Markafljót kamen, wo ein Teil des Abstiegs über ein Fixseil ging.

Über den Fluss führte dann aber eine Brücke.
Der Weg ging etwa 100 m neben der Schlucht über ein Lavafeld, bevor es dann ziemlich steil bergauf endgültig aus der Schlucht hinaus ging. Nach dem Aufstieg bogen wir dann nach rechts vom Weg ab, um noch einen Blick auf den Zusammenfluss von Markafljót und Fremri-Emstruá in 100 m Tiefe zu werfen.
In den kleinen Nebenschluchten gab es mal wieder interessante Basaltrosetten zu bewundern.

Viele kleine Nebenbäche galt es zu überqueren, was das schon bekannte auf und ab bedeutete, so dass man gar nicht das Gefühl hatte, an Höhe zu verlieren. Relativ lange begleitete uns der Anblick des Einhyrningur, welcher eigentlich 2 Hörner hat.

Den Fluss Ljásá überquerten wir auf einer schmalen Holzbrücke, die über die sehr tiefe, mit Birken bewachsene Schlucht führte. Über den Hügel Kápa, wo uns der Regen endgültig einholte, obwohl über uns blauer Himmel war, ging es Richtung þröngá. Der Wind blies so stark aus Nordosten, dass die dunklen Regenwolken über den nördlichen Ausläufern des Mýrdalsjökull ihre Tropfen bis zu uns herüberschickten, was tolle Regenbögen verursachte.

Nun endlich hatten wir seit 2 Tagen wieder Handy-Empfang und beim Abstieg zur þröngá erhielten wir die langersehnte Nachricht, dass die Herz-OP meiner Oma gut verlaufen ist, was zur allseitigen Erleichterung führte.
Das Furten der þröngá stellte sich als wesentlich unproblematischer heraus, als von allen Seiten beschrieben, was aber einfach nur bedeutet, dass wir Glück hatten!

Nun mussten nur noch 2 birkenbewachsene Hügelzüge überquert werden, wo mein Hunger immer größer wurde, aber mein Rufen nach Pause vom Freund ignoriert wurde, schließlich seien wir ja gleich da. Da wir den ganzen Tag schon sehr zügig unterwegs waren, verlangte mein Körper nach Körner, die er nicht bekam. In Langidalur angekommen, war ich schon so unterzuckert, dass jeder Windzug mich noch mehr frieren ließ, da ich nass geschwitzt war. Dementsprechend mühsam war das Zeltaufbauen und das vom Freund gekaufte Snickers hat dann sehr geholfen, mich wieder fitt zu bekommen.
Zeltplatz Langidalur
800 ISK p.P.
warme Dusche 400 ISK
WC, kaltes Wasser
kaum gerade Zeltplätze
schön gelegen
recht viel Verkehr (am Wochenende) von durchgeknallten SUV- und Geländewagen- Fahrern
kleiner Shop mit Keksen, Brot, Marmelade, Schmierkäse, Fertigsuppe, Gaskartuschen, Reinbenzin, Duschgel,…

08.08.08 Álftavatn – Emstrur

Nach einer erstaunlich guten Nacht im Massenlager sind wir gegen 7 Uhr aufgestanden und haben gefrühstückt. Das Wetter sah sehr vielversprechend aus, am Horizont konnte man sogar soetwas wie blauen Himmer erahnen.

Nachdem wir hoffentlich all unseren Kram wieder eingepackt hatten, teilweise noch recht feucht, stiegen wir in unsere feuchten Schuhe und machten uns gegen 8:30 Uhr auf den Weg.
Über einen Höhenzug ging es zum Ivatthálskvisl, wo die erste Furt des Tages auf uns wartete. Da es diemal von oben trocken war, war das Furten kein Problem, als die Füße wieder spürbar waren, war es fast angenehm.
Danach ging es durch mehrere Täler immer wieder rauf und runter, bis wir zur Hvangil-Hütte kamen. Da mein Rucksack noch immer stetig tropfte, untersuchten ich das mal genauer und stellte fest, dass das Platypus-Trinksystem Big Zip II undicht war, was wir ja schon die ganze Zeit geahnt hatten (sowohl der angeblich bombenfeste Zipverschluss als auch der Schlauchanschluss am Beutel als auch die Verbindung von Trinkventil und Schlauch tropften, was das Zeug hielt. Gekauft hatte der Liebste das Ding bei Globetrotter, die es aber scheinbar wieder aus dem Sortiment genommen haben – aus gutem Grund).
Über Kaldaklovskvisl gings über eine riesige Fußgängerbrücke, gleich danach kam Bláfjallakvisl, welchen wir durchwateten,

im Gegensatz zu den beiden Belgiern, die uns kurz vorher überholt hatten und ein Begleitfahrzeug einer Fahrradgruppe nutzten, um auf den Trittbrettern über den Fluss gefahren zu werden.

Durch die schwarze Sandwüste Emstrur, eine riesige weite Fläche eingerahmt von Palagonithügeln, bewachsen mit knallgrünen Moosen, führte unser Weg weiter. Im Abstand von mehreren Metern wuchsen immer wieder kleine Büschel von Engelwurz.

Immer mal wieder blitzten zwischen den grün-schwarzen Hügeln die weißen Eisflächen des Mýrdalsjökull durch.
Nach einer 30 minütigen Mittagspause in einer windgeschützten Mulde ging es ca. 1 Stunde weiter durch die schwarze Wüste, bis wir an eine Kante kamen und links um die Ecke die Hütte Emstrur/Botnar entdeckten.

Der Zeltplatz liegt total schön, wenn auch nicht so windgeschützt wie die Hütte, direkt an einem Bachlauf.
Falls man sich noch fitt genug fühlt, kann man sich noch die Schlucht Markafljótsgljúfur anschauen, die durch einen 1-stündigen Rundweg von der Hütte aus erreichbar ist, was der Freund und Mama noch gemacht haben, ich mir aufgrund meiner Knie- und Fußschmerzen gespart habe und der Liebste hat mir netterweise Gesellschaft geleistet.

Zeltplatz Emstrur:
800 ISK p.P.
liegt sehr schön an einem Bach
Sanitäreinrichtungen leidlich sauber
kaltes Wasser, WC, Duschen

07.08.08 Landmannalaugar – Álftavatn

Um 6 Uhr aufgestanden, gefrühstückt, Zelt eingepackt und um 8 Uhr losgelaufen.

Da wir von Steffi und Matthias wussten, dass es in Hrafntinusker nur 7 gute, windgeschützte Zeltplätze gibt, hatten wir es etwas eilig. Der Aufstieg ging zuerst durch ein Obsidian-Lava-Feld, das unglaublich geglitzert hat an den Stellen, wo der Obsidian gebrochen ist. Brennisteinsalda, ein Solfataren-Feld war mal wieder total bunt und hat gestunken.
Auf einem Höhenzug entlang, relativ gleichmäßig, immer mal wieder ein wenig auf und ab.
Bei Störihver war der Liebste überglücklich, die Waschmaschine wiedergefunden zu haben, zwei Löcher im Boden, durch die ein Bach fließt und durch eine heiße Quelle wird immer wieder Wasser durch eines der Löcher gespuckt.

Dann ging es weiter auf einem Obsidian-Lava-Feld und über den Pass. Da waren wir dann ziemlich erstaunt, dass die Hütte und der total unwirtliche Zeltplatz schon da waren, dabei war es erst 11:30 Uhr. Da der Zeltplatz überhaupt nicht einladend aussah,

haben wir beschlossen, die nächste Etappe bis Álftavatn auch noch zu gehen nach einer ausgedehnten Mittagspause, die auf der Terasse der Hütte begann und in deren Vorraum wegen Regen endete.Um 12:30 Uhr sind wir raus in den Regen und haben uns an die 2. Etappe gemacht. Die Buntstiftlandschaft ging weiter, entlang des Torfajökull. Bei Jökulltungur änderte sich die Aussicht radikal, man steht quasi noch in den Schwefeldünsten und blickt nun auf ein grünes Tal mit schwarzen Bergen.

Es folgte ein sehr anstrengender Abstieg von über 1000m auf 537 m, meine Knie schmerzen noch immer.

Am Ende des Abstieges dann unsere erste richtige Furt, beim Schuhe und Strümpfe ausziehne wurden wir dann endgültig pitschnass. Die letzten 4 km bis zur Hütte bin ich nur noch gelatscht, hab zwar noch die Landschaft genossen, aber wollte nur noch in die warme trockene Hütte . Da man die Küche leider nur benutzen durfte, wenn man auch in der Hütte schläft, investierten wir die 12000 ISK und werden diese Nacht ganz „luxuriös“ in einem trockenen Massenlager schlafen. Hoffen wir, dass das Wetter morgen besser wird. Gerade ist es sogar trocken draußen.

Zeltplatz Hrafntinusker:
800 ISK p.P.
400 ISK Servicegebühr p.P. für Mitbenutzung der Hütteninfrastruktur
sehr ausgesetzt, aber Steinmäuerchen, sehr karg, sehr windig
Sanitäreinrichtungen sehr sauber, kaltes Wasser, Plumpsklo

Zeltplatz Álftavatn:
800 ISK p.P.
keine Servicegebühr -> keine Möglichkeit, die Hütte benutzen
sehr offen auf einer Wiese am See, Hütte nebenan.
Hütte Álftavatn:
3000 p.P.
Sanitäreinrichtungen sehr sauber
WC, kaltes Wasser, kalte Duschen

Nachtrag: 24 km sind ganz schön anstrengend

05.08.08 Mývatn

(ohne Kamera)
Der letze Tag am Mývatn begann etwas träge und verfroren. Auch das Wetter war etwas trübe, die Zelte waren sogar etwas nass von der hohen Luftfeuchtigkeit. Deshalb beschlossen wir nach dem Frühstück, uns erst einmal ins Information Center zu setzen und zu schauen , was der Tag noch so bringen wird. Da es dort allerdings auch nicht so richtig warm war, machten wir uns um 12:15 Uhr doch auf den Weg zum Hverfjall, einem Ringwallvulkan, der durch eine phreatische Explosion entstanden ist, wo während des Ausbruchs Grundwasser in den Schlot eindringt, wodurch der Vulkan in Form von Wasserdampf explodiert und die entstehende Tephra ringförmig um die Ausbruchsstelle abgelagert wird.
Man kann einmal um den ganzen Krater herumlaufen, was mit Auf- und Abstieg etwa 1 Stunde dauert. Von oben hat man eine tolle Aussicht auf den See, das Solfataren-Gebiet und ins Hochland, man kann sogar einen Gletscher sehen, vermutlich den Hofsjökull. Auf dem Hinweg haben wir uns noch eine Erdspalte mit heißem Wasser in der Grottenähnlichen Struktur angeschaut, die Grjótagjá. Oben hatte man das Gefühl, dass man tatsächlich mit einem Bein auf der Nordamerikanischen und mit dem anderen Bein auf der eurasischen Platte steht. In der Grotte war es irgendwie sehr romantisch, wenn da nicht die ganzen Touris (inkl. uns) gewesen wären.
Auf dem Rückweg haben wir einen etwas anderen WEg durch das Birkenwäldchen genommen wie auf dem Hinweg, was sich sehr gelohnt hat, da der Weg total verschlungen zwischen den Lavabrocken hindurch ging.

06.08.08 Mývatn – Landmannalaugar

-Goðafoss

-Aldeyarfoss
-Hochland (Sprengisandur)

-Wasserkraftwerk
-Landmannalaugar
Busfahrt, meiste Zeit gepennt, schon schön im Hochland, aber das Geruckel vom Bus nervt.
Mit 1 1/2 Stunden Verspätung in Landmannalaugar angekommen,

total enttäuscht von dem Trubel dort, erinnert mich etwas an das Basecamp vom Mt Everest.

Deshalb nach dem Essen nicht wie alle anderen gefühlten 1000 Touristen in den heißen Bach sondern auf den Bláhnúkur gestiegen und abends um 10 Uhr die Stille genossen.

Zeltplatz Landmannalaugar:
800 ISK p.P.
ziemlich voll mit Reisegruppen
Sanitätseinrichtungen reichlich und ziemlich neu, aber nicht so richtig gut unterhalten (Dreck, fehlendes Klopapier)

04.08.08 Mývatn

(ohne Kamera)
Da es auf der andere Seeseite ein Hotelrestaurant gibt, welches ein relativ günstiges Mittagsbuffett anbietet, haben wir uns heute alle Vier Räder ausgeliehen und sind eine Runde gegen den Uhrzeigersinn um den See gefahren. Zuerst ging es es durch ein Vogelschutzgebiet, eigentlich landschaftlich nicht besonders reizvoll. Die Vögel sind wahrscheinlich vor allem deshalb dort, weil es dort viel zu essen gibt. Der See hat seinem See auf jeden Fall alle Ehre gemacht, was bisher an seinem Nordufer nicht so sehr spürbar war. Aber die Mückenschwärme waren wirklich unbeschreiblich. Man musste den Mund wirklich so gut es ging geschlossen lassen und die Jacke und Hose waren in Null Komma nichts schwarz. Ineressanterweise wahen die Mückenschwärme von weitem aus wie Nebel oder Regenschauer. Wir kreuzten den Abfluss des Mývatn, die Laxá, ein Fluss mit einer recht starken Strömung, der ausnahmsweise mal nicht schmutzig braun war.
Mittagspause haben wir in Skútustaðir gemacht, wo wir uns zuerst die relativ unspektakulären Pseudokrater angeschaut haben. Da die Mücken ziemlich unangenehm waren, machten wir die Runde um den Stakhólstjörn nicht.
Während wir darauf warteten, dass es 12 Uhr wurde, damit wir über das Buffett herfallen konnten, haben wir uns noch komische amerikanische Cartoons mit isländischem Untertitel angeschaut.
Das Buffett war schon speziell, eine Mischung aus Mainstream-Essen für europäische Touristen und isländischen „Spezialitäten“ wie Schafskopfsülze, Leberwurst, Blutwurst, getrocknetem Fisch (harðfiskur) und fermentiertem Hai (hákarl), der wie die Sau nach NH3 stank. Irgendwann fiel dann auch noch eine „Expedition“ des National Geographic’s ein. Da die Teilnehmer alle Namensschildchen trugen, wissen wir nun , dass es der Jerry war, der den ausgestopften Polarfuchs mit dem Teleobjektiv fotografiert hat.
Der Rückweg ging dann am östlichen Ufer des Mývatn entlang, wo bei Kálfaströnd und Höfði neben dichten Wäldern auch lustige Basaltformationen in und am Wasser zu bestaunen gab.
Wieder am Campingplatz haben wir dann Steffi und Matthias, die beiden Berliner aus Skaftafell wieder getroffen, die gerade nach einer Tour in den Ostfjorden hier ankamen, Wir sind dann noch mit den Rädern die 4 km bis zum Jarðbaðhólar gefahren, einem der Blauen Lagune nachempfundenn Thermalbad. Sehr entspannen, auch wenn das bläuliche Wasser sich zuerst etwas glitschig auf der Haut anfühlte, Dort haben wir etwa 2 Stunden im warmem wasser rumgelegen und sind danach wieder gemütlich zurückgeradelt. Nach dem üppigen Mittagessen gab es zum Abendessen Butterbrote. Danach haben wir noch bis 23:30 Uhr mit MAtthias und Steffi bei uns im Zelt gesessen und uns unterhalten.

03.08.08 Mývatn

Heute haben wir uns nach dem sehr ausgiebigen Frühstück aufgeteilt. Der Liebste und ich haben uns Fahrräder am Campingplatz

ausgeliehen, der Freund und Mama sind gewandert. Wir sind zuerst zu den Solfataren-Feldern am Berg Namafjall gefahren, wo es bestialisch gestunken hat, so daß ich wirklich fast gekotzt hätte, aber diese total surrealen Farben waren schon sehr beeindruckend.

Auch sehr faszinierend waren diese kleinen dampfenden und fauchenden ‚Berge‘, etwa 1m hohe Ablagerungen, die mit dem Wasserdampf zutage gefördert wurden.

http://www.youtube.com/get_player
Aber das allercoolste waren die brodelnden blauen und gelben Schlammtöpfe.

http://www.youtube.com/get_player

Weiter ging es dann zum Spaltenvulkan Krafla, was megaanstrengend war, da es galt, eine mindestens 15%ige Steigung über etwa 500m mit dem Fahrrad zu bewältigen. Da der Liebste aufgrund der für seine Größe etwas ungünstigen Rahmengeometrie ziemlich weit über dem Hinterrad saß, hat er beim Treten teilweise vorne abgehoben und mußste sich weit nach vorne über den Lenker beugen. Meine Beine haben ziemlich gezittert, als ich oben ankam. Dort kann man über das relativ frische Lavafeld des Krafla-Ausbruchs von 1984 laufen,

teilweise dampft es an manchen Stellen immer noch ganz schön aus dem Boden, was irgendwie ein komisches Gefühl, schließlich latscht man auf einem ruhenden, aber immer noch aktiven Vulkan herum. Man kann sogar die Stellen sehen und anfassen, an denen die Lava aus dem Boden geflossen ist.

Allerdings war es heute mit dem traumhaften Wetter der letzten Wochen vorbei und es war arschkalt dort oben. Für die 3km lange Abfahrt habe ich mir als Wind- und Wetterschutz auch die Regenhose das erste mal angezogen. Des Liebsten neue Regenjacke ist aber immer noch jungfräulich, sein heiliges Softshell sich auch heute wieder voll bewährt. Danach haben wir uns im warmen Informationszentrum gegenüber des Zeltplatzes Bjarg ein wenig aufgewärmt und die isländische Version von ’20 Minuten‘ gelesen, die aber redaktionell 100 mal besser und anspruchsvoller war. Im frisch geputzten Küchenzelt gekocht und lecker gegessen, danach gings ziemlich fix ins Bett, da es draußen mittlerweile echt kalt geworden ist.

02.08.08 Vesturdalur – Ásbyrgi

6:15 Uhr aufgestanden, Müsli in der Sonne gefrühstückt, 8:15 losgegangen, die hübsche Rangerin ein fünftes Mal getroffen, und wieder hat sie mit dem Liebsten geflirtet. Wir entschieden uns auf Anraten der Rangerin und aufgrund von des Liebsten Erinnerung für den etwas beschwerlicheren Weg durch die Hljóðaklettar, was unglaublich eindrucksvoll war. Der Liebste schwärmt von einem Basaltkegel, von dem ich nichts mehr weiß (auf dem Photos habe ich ihn aber wieder erkannt…), woran ich mich aber sehr gut erinnere ist der Spaltenvulkan, der bei Tröllahellir und Tröllið zweimal vom Fluß durchschnitten wird. Weiter nach Norden ging es durch die wilde Basaltlandschaft, die schließlich in Basaltwänden gipflete, die original aussahen, als seien sie Teil einer alten Burgruine (inklusive ‚Spritzbeton‘), minimal etwa einen halben Meter dick, mehrere Meter hoch, teils senkrecht frei stehend, teils wild geschwungen.
Von dort aus ging es auf den ersten Ascheberg stramm gergauf, was mit 15kg bzw. über 20kg auf dem Buckel etwas beschwerlich war, weshalb wir die Rucksäcke für die Besteigung des roten Aschebergs Rauðholar an der Weggabelung ablegten. Dieser Aschekegel ist auf der unteren, dem Fluß zugewandten Seite pechschwarz, darüber aber ist er von einem tiefen dunklen Rostrot, welches man schon von der Zufahrt zum Dettifoss aus sehen konnte. Er ist nämlich auch so hoch, daß man von ihm aus bis zur Küste sehen kann und auch einen wunderschönen Blick auf die verrückten Basaltformationen ein Stück weiter flußaufwärts hat. Weiter ging es durch Heideland bis zur Kviar, wo wir uns für den Weg über Klappir entschieden. Dort gibt es Tümpel im Gestein, die aus tiefen Wannen im Basalt bestehen, die entstanden sind als Steine im Wasser von einem Strudel herumgewirbelt wurden. Am Kliff oberhalb des Talkessels von Ásbyrgi haben wir dann eine kurze Mittagspause gemacht, in 60m Höhe senkrecht über einem See.

Danach ging es noch ein wenig durch die Heidelandschaft sanft bergab, bis wir an einem Fixseil die noch verbliebenen 10m Höhendifferenz zum Talboden überwanden.

Über einen Glofplatz (!) stolperten wir zum Besucherzentrum, wo wir uns endlich erklären ließen, wie die regelmäßige Struktur der Basaltsäulen eigentlich zustandekommt. Damit müssen wir die Giraffenmustertheorie beerdigen, die Erklärung ist viel einfacher: Beim Erkalten zieht sich der Basalt zusammen und bricht auseinander, so wie brüchiger Lehm an der Oberfläche beim Trocknen. Ist einmal am Anfang der Abkühlung (bei einer flachen Lage Basalt oben oder unten) ein regelmäßiges Netz der Sprünge vorhanden, zieht es sich beim weiteren Fortgang der Abkühlung senkrecht zur Richtung des Erkaltens tiefer ins Gestein. Am günstigsten ist dabei die hexagonale Form, die der dichtesten Packung der Kerne bei gegebener Kerngröße entspricht. Die Größe der Kerne wiederum wird von der Geschwindigkeit der Abkühlung bestimmt: Eine langsame Abkühlung führt zu großen regelmäßigen Kernen, schnelle Abkühlung, etwa durch Wasser, zu kleinen unregelmäßigen Kernen. Da der Freund sich während der Mittagspause auf der friedlichen Hochebene gelangweilt hatte, mußten nun über 2 Stunden auf den Bus warten, was Mama und ich zum Ausruhen an einer unattraktiven Tankstelle nutzten,

Der Liebste und der Freund gönnten sich noch eine kleine Joggingrunde (die so nicht geplant war) zum See Ástjörn,

rauf zum Áshöfði (einem kleinen Hügel mit Aussicht, früher Standort eines Gehöfts), und plötzlich standen sie unverhofft wieder am Jökulsá á Fjöllum. Da es mittlerweile höchste Zeit zur Umkehr war, joggten sie von dort wieder rauf auf die Hochebene, von der sie 3 Stunden zuvor abgestiegen waren, und über das Fixseil wieder runter auf den Golfplatz, joggend an den verwunderten Golfern vorbei und wieder zur Tanke.
Der Bus kam pünktlich wie immer und der Busfahrer war der gleiche, der uns vorgestern fälschlicherweise erzählt hatte, am Dettifoss gäbe es kein Trinkwasser. Zuerst ging es um die Halbinsel Tjörnes herum, was mit etwa 66 Grad 12 Minuten nördlicher Breite der nördlichst gelegenste Punkt unserer Reise war. Von dort hat man auch einen schönen Blick auf Mánáreyjar, zwei schiefe Basaltblöcke, die da einfach ins Meer gekippt liegen.

Umsteigen in Husavik, einen sehr sympathischen Örtchen mit bunten Häuschen einer Kirche und einem richtig netten Hafen, an dem wir in einen Kleinbus umstiegen, der leider von dem anderen Busfahrer von vorgestern (der ohne Englischkenntnisse) gefahren wurde. Dieser wollte uns dann 200ISK zuviel abknöpfen, aber wir waren pfiffig genug, das zu bemerken. Aber pfiffiger als dieser Busfahrer zu sein war auch wirklich nicht schwer…

Am Zeltplatz Bjarg angekommen haben wir zuerst unsere Zelte aufgebaut, ausgiebig geduscht, Wäsche gewaschen und waschen lassen und die 6 Franzosen wohlbehalten wieder getroffen.

Zum Abschluß des Tages haben wir uns mit Pichelsteiner und Kartoffelpüree vollgestopft und sind ins Bett gefallen.

01.08.08 Dettifoss – Vesturdalur

Aufgestanden um 6:15 Uhr und bei strahlendem Sonnenschein gefrühstückt. Um 8:15 Uhr losgegangen. Nochmal den Dettifoss bewundert, ein Start-Bild von uns vieren von einer anderen früh aufgestandenen Camperin machen lassen und dann weiter nach Norden über ein Stück Hochebene an der Schlucht entlang (und einige Minuten im ‚Regen‘ des unglaublichen Dettifoss-Wasser-Staubs), von wo aus sich nochmal schöne Blicke auf den Dettifoss (und die Regenbögen) ergaben. Dort, wo das Sanddalur auf die Jökulsárgljúfur trifft über ein Fixseil in die Schlucht abgestiegen. Unten hat sich ein Bach mit blauem klaren Wasser mit der grau-braunen Brühe des Jökulsá á Fjöllum gemischt, umgeben von knallgrünen Pflanzen, ein wunderbares Farbenspiel. In der Schlucht entlang bis zum Hafragilsfoss ging es durch eine faszinierende Landschaft auf und ab, teilweise über (mit den schweren Rucksäcken) schwierige Geröllfelder. Am Anfang der Schlucht war der Fels blank und alles karg, doch im Lauf der Zeit tauchten immer mehr und mehr Quellen in den steilen Basaltwänden auf und wir gingen über saftige Wiesen und durch kleine Sträucher. Ein tiefer Seitencanyon mit klarem blauen Wasser traf auf den Jökulsá, wo sich das klare Wasser in phantastischen Strukturen mit der braunen Brühe vermengte und dabei eine interessante milchige türkise und scharf abgegrenzte Zwischenschicht bildete.

Ein Regenbogen im Wasserstaub zeigte schon von weitem den nächsten Wasserfall an, den Hafragilsfoss. Sein Staub befeuchtete und begrünte die Schlucht noch weiter. Ingrid und Frank wagten sich bis in den dichtesten Wasserstaub ganz am Rand der Schlucht direkt hinter dem Wasserfall und wurden mit einem fast komplett kreisrunden Regenbogen belohnt. Am Ende der Klamm Hafragil stiegen wir durch einen Seitencanyon wieder auf und erreichten schließlich wieder die Ebene neben der Schlucht. Entlang der Schlucht ging es weiter bis nach Hólmatungur. Immer wieder boten sich dabei phantastische Ausblicke. In Hólmatungur schöpften wir von einem kleinen klaren Bach Wasser und besichtigten dann ohne Rucksäcke die Katlar, eine phantastische Vulkanformation mit vielen kleinen Bächen über grauem oder rotem Basalt, durch den der Jökulsá á Fjöllum früher sein Bett gegraben hat, bevor er sich weiter nach Osten orientierte und so eine phantastische Landschaft hinterließ, die nun grün überwuchert ist. Der Gegensatz zwischen den lieblichen Pflanzen, krüppeligen kleinen silbrigen Birken

und kleinen Wasserfällen des Ufers einerseits und den bombastischen Basaltformationen und der rauhen Kraft des braunen schäumenden Flusses andererseits ist gigantisch. Wir begaben uns zurück zur Hólmá, wo unsere Rucksäcke noch warteten, und gingen entlang der Hólmá nach Hólmárfossar, wo viele Bäche über viele Stufen zum Jökulsá á Fjöllum abfallen. Nach einer kleinen Pause im dichten Unterholz der Birken, an einen kleinen klaren Pool, ging es entlang des Flusses Stallá zur ersten Furt unseres noch jungen Island-Aufenthalts, wo wir im klaren kalten Wasser das Waten üben durften.Beim Furten trafen wir auch die rothaarige Rangerin wieder, die uns gestern das Frischwasser gebracht hatte. Ein steiler Aufstieg führte uns zu den phantastischen Basaltformationen der Gloppa, wo ringförmig angeordnete Basaltsäulen ein Auge bilden, durch das man auf en tief darunter liegenden Fluss sehen kann. Weiter ging es in Richting Kallbjarg, von wo aus wir den ersten tollen Ausblick auf die roten Ryolith-Felsen am gegenüberliegenden Ufer hatten.

Der Höhepunkt des letzten Teils der Etappe bildeten aber die Basaltformationen der Tröllahellir und Karl og Kerling (Mann und Frau), wo der Jökulsá á Fjöllum durch die hohen und harten Basaltkerne von Spaltenvulkanen schneidet und phantastische unglaubliche Formen zurücklässt, z.B. frei in der Schlucht stehende Wände aus Basalt (ein paar davon Herr und Frau Troll),

nicht ganz einfach zu entdeckende Gesichter (könnten auch Mann und Frau sein) oder eine riesige Krone.

Von dort aus war es nicht mehr weit bis ins Vesturdalur, wo wir zwar den überfüllten Parkplatz voller Tagestouristen fanden, aber erst mal nicht den Campingplatz. Der erwies sich dann aber als um so schöner, ein kleiner klarer Bach fließt unweit unseres Zeltes, wir haben schon daraus unseren Durst gestillt, und ich war gar nicht mehr heraus zu bringen, nachdem ich einmal angefangen hatte, darin meine Füße zu baden, obwohl allen anderen die Füße schon scheinbar abgestorben waren (und ich bei der Furt am lautesten geschrien hatte…). Schließlich lernten wir noch die sehr gut aussehende Park-Rangerin kennen, die sich gerade um den Campingplatz kümmert, und sich offenbar auch gerne um uns kümmerte… Ein kleiner Spaziergang führte uns noch auf den Eyjan, wo sich viele lustige Basaltformationen, tolle Moose und kleine hübsche Tümpel fanden.

Der Zeltplatz hat sich in der Zwischenzeit leider noch etwas gefüllt, unter anderem mit sich betrinkenden isländischen Jugendlichen, die den Motor ihres Autos laufen lassen, damit sie dauernd Radio hören können.

Campingplatz Vesturdalur

1500 ISK p. Zelt und Nacht
Wasserklo, Waschbecken, kaltes Wasser
unglaublich schön gelegen, weitläufig,
viele Wind- und Blickgeschützte Ecken
leider per Auto einfacher zu ereichen als gedacht

31.07.08 Mývatn – Dettifoss

Diesmal klingelte der Wecker schon um 6:15 Uhr, da Mama und der Freund die Hoffnung hatten, so noch 2 freie Duschen zu erwischen, was aber leider nicht der Fall war. Da die Sonne um 6:45 Uhr schon so hoch stand wie zu Hause um 10 Uhr und es auch ungefähr schon so warm war, beschlossen wir, draußen in der Sonne an einem Tisch zu frühstücken, der auf dem Zeltplatz auf der Wiese stand. Das Frühstück war wieder einmal sehr üppig, zumal wir die frischen Sachen, die wir in Egilsstaðir gekauft hatten, noch aufessen mussten.
Danach haben wir in aller Ruhe das Zelt abgebaut und alles überflüssige Essen in die kleinen Rucksäcke gepackt, die wir auf dem Zeltplatz lassen konnten.
Ein wenig in der Sonne liegen und um 11:30 Uhr sollte der Bus losfahren. Der Busfahrer war eine Klasse für sich, irgendwie hatte er nicht so ganz den überblick, wer zu wem gehörte und da er kein Englisch verstand (was sehr ungewöhnlich für Islander im allgemeinen ist), war es auch nicht so einfach, ihm das klarzumachen. Als dann um 11:30 Uhr auch noch 6 Franzosen mitsamt Gepäck auftauchten und mitfahren wollte und die Ladeluke nochmal geöffnet werden musste, war das Chaos dann perfekt. Vorher hatte er noch versucht, einer Gruppe von 15 Pfadfindern das Busticket zu entlocken, aber das hatten diese schon in dem Bus, mit dem sie am Mývatn ankamen, abgeben müssen. Ein Dolmetscher hat dieses Problem glücklicherweise gelöst.
Der Bus fuhr zuerst zur Krafla, ein Geothermalgebiet mit recht neuen pechschwarzen Lavafeldern aus den 1980er Jahren und dem Krater Viti inkl. Kratersee.

Dort hatten wir aber nur 5 Minuten Aufenthalt, aber nächste Woche haben wir ja noch ein bisschen Zeit, uns das anzuschauen. Dann ging es über eine Schotterpiste etwa 20 km durch die Wüste und wir waren alle froh, dass wir diese Strecke nicht laufen mussten. Am Parkplatz des Dettifoss angekommen, ereilte uns kurzfristig ein kleiner Schock, da der Busfahrer des Busses aus Ásbyrgi (der konnte nämlich englisch) erzählte, hier gäbe es kein Trinkwasser. Also überlegten wir kurz, ob wir die erste Etappe doch heute noch in Angriff nehmen sollten. Nach der Besichtigung des Zeltplatzes inkl. zweier halbvoller Trinkwasserkanister beschlossen wir aber doch, auf diesem bis dahin verwaisten Zeltplatz zu bleiben.
Wir bauten zuerst einmal die Zelte auf

und machten uns danach auf den Weg zu den Wasserfällen. Wir entschieden uns, dass ganz große Kino für später aufzubewahren und gingen zuerst zum Selfoss. Man geht ein ganzes Weilchen auf den Wasserfall zu und kann sich das Spektakel in aller Ruhe anschauen. An den Seiten gibt es ganz viele kleine Wasserfälle und die typischen Basaltsäulen, der ganze Wasserlauf rennt aber eigentlich dem V-förmigen Schlund in der Mitte entgegen. Am Ufer gibt es immer wieder Stellen, an denen das Wasser ganz ruhig steht, und der darin schwimmende Bimsstein sieht auf den ersten Blick aus wie Hasenköttel.

Anschließend sind wir dann zum Dettifoss gelaufen und diesen Wasserfall kann man mit Worten kaum beschreiben. Unglaubliche Wassermassen donnern mit einem riesigen Getöse über die Klippe und man kann das Ende des Wasserfalls gar nicht sehen, weil das Wasser so stäubt, dass alles in einem weißen Nebel verschwindet.

Dafür gibt es bei soviel Sonnenschein, wie wir in heute hatten, einen fast vollständigen Regenbogen zu sehen (in manchen Momenten war er wirklich komplett). Durch die natürliche Sprinkleranlage unterscheidet sich die Vegetation vor und nach dem Wasserfall eklatant. Oben karger Wüste mit ein paar zähen Gräsern und anderen Gewächsen unten knallgrünes saftiges Moos.

Zurück am Zeltplatz hatten mittlerweile 2 Wanderer ihr Sonnensegel aufgeschlagen, unter dem sie ein Mittagsschläfchen hielten. Nach ein wenig in der Sonne sitzen, haben wir uns auch nochmal aufs Ohr gehauen, bis 2 Schweizer vorbeikamen und die Frischwasservorräte begutachteten. Da wir nicht genau wussten, wie lange die Kanister schon dort standen, haben wir das Wasser vorsichtshlaber abgekocht.
Nach dem Abendessen haben wir uns dann noch sehr nett mit den Schweizern unterhalten, die von der Krafla aus in 2 Tagesmärschen hierher gelaufen sind und heute abend auch noch ein kleines Stückchen weiter gelaufen sind, damit sie morgen noch in Áusbyrgi ankommen. Und dies alles nur, um am Samstag einen freien Tag zu haben. Als wir zum Pinkeln nochmal auf den Rand der Senke, in der der Zeltplatz liegt, stiegen, sahen wir eine Frau, die sich mit einem 25l-Kanister abschleppte. Der Liebste hat ihr diesen dann abgenommen und sie hat dann noch einen 2. davon gebracht, der ihr auf halber Strecke dann auch wieder abgenommen wurde. Nun ist gluecklicherweise genug Wasser für die mittlerweile ziemlich vielen Trekker und Fahrradfahrer (von Ásbyrgi bis zur Askja unterwegs, geplant in 2 Tagen vom Dettifoss zur Askja! Immerhin auf guten Rädern, Wanderer-Stahlrahmen mit Tubus-Trägern und Rohloff-Schaltung, und mit sehr innovativem selbstgebastelten Ladegerät, das Handy und GPS Mithilfe des Nabendynamos lädt!) da und wir sind uns sicher, dass wir es nicht abkochen müssen. Da morgen 18km Weg vor uns liegen, planen wir, so gegen 6:00 aufzustehen, damit wir vielleicht noch ein wenig alleine auf dem Weg sind und vielleicht auch die beiden Schweizer nochmal einholen. 😉

Aus gegebenem Anlass hier noch ein kleiner Tipp für die weiblichen Trekker: Wenn man auf einer Tour, bei der man jeglichen Müll mit sich rumschleppen muss, gerne darauf verzichten möchte, dies auch mit benutzten Tampons oder Binden zu tun, wäre vielleicht eine Menstruationstasse eine sinnvolle Anschaffung. Ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig und 100%-ig überzeugt bin ich auch noch nicht von dem Ding, aber in solchen Fällen sehr praktisch!

Campingplatz Dettifoss
– kostenlos
– Plumpsklo am Parkplatz, 300m weit weg
– Frischwassercontainer, werden regelmaessig aufgefuellt,
wenn moeglich (Anfahrt mit dem Bus) Wasservorraete selbst
mitbringen
– nicht ganz so einsam wie erhofft
– in einem kleinen Tal, aber recht karg